Raven Black Night Run with the Raven Review

Raven Black Night: Run with the Raven (VÖ 30.10.2020)

An was denkt man wenn das Land Australien erwähnt wird? Kängurus Koalas & AC/DC

so das übliche aber eher weniger keimt einem der Gedanke auf das dieses Land auch Doom Bands am Start hat. Also mir ging es jedenfalls so aber man lernt ja nie aus so halte ich die neue Scheibe der Herren Raven Black Night in den Händen. Das Cover ziert einen Indianer Häuptling (nun war diese Thematik nie relevant für mich) jedoch bietet es hier einiges. So sendet er eine Horde Raben los um einen Auftrag zu erfüllen & ebenso sieht man im Hintergrund seine verschiedenen Ur Ahnen die auf ihren Pferden durch die Luft schweben Stichwort Ghostriders in the Sky. Da ist das Interesse doch geweckt worden mal auf die andere Seite geschielt kriegt man nochmal eine ausdruckstarke Zeichnung präsentiert etwas schade das diese mit Band Line Up Aufstellung und Album Details überschattet werden. Übrigens der Schöpfers des Cover Artwork ist Steve Lehmann seine Kunstwerke kann man sich  bei der Instaram Suppe anschauen. Das Booklet kann sich aber auch sehen lassen so ziert so manche schöne Landschaftsfotografie die Lyrics & in der Mitte eine zufriedene drein schauende Band.

Kommen wir aber nun zum Kasus Knackus der Musik.

Es zählt ja immer bekanntlich der erste Eindruck. Und mein lieber Schwan ich bin sehr begeistert alleine schon vom Sound wo man nicht auf die Idee kommen könnte diese Produktion wäre aus diesem Jahr. Das Schlepper & Schepper Schlagzeug feiere ich. Dem Album strahlt eine unfassbare Atmosphäre aus dieser Blues Gitarren Stil der immer wieder Einzug hält ist großartig als alter Freund der Musik von den Blues Brothers & derer Filme. Was aber bitte ist das mit dem Gesang von Jim Petkoff? Holy Jesus. Als hätte ein Engel eine Beziehung mit einer Frau gehabt und dabei ist diese Stimme herausgekommen.

Bei 12 Titeln bevorzugte Favoriten hervorzuheben stellt sich nicht als einfach dar da jeder doch für sich steht doch ist mir es gelungen. So haben es mir „Angel Eyes“ & „Sheeba“ (Queen of the Ravens) angetan. „Searching your Love“ hat ein gewaltiges Ohrwurmpotenzial so auch wird „Vision“ eine Nummer sein die Live richtig zünden wird. „Her Sword of Tears“ eine Perle checkt unbedingt das Lyric Video auf YouTube. Mit dem Text vom „Fire & Steel“ hätte so manche Power Metal Band eine Riesenfreude gehabt.

Bei einer knackigen Gesamt Spielzeit von über 49 Minuten sollte man sein Geduldsköfferchen schon dabei haben. Wobei es nie leicht ist eine Rezension zu schreiben da beim jeden Mal hören neue Details einem in Schoß fallen. Ich für meinen Teil kann sagen wir haben hier ein  musikalisches Schmuckstück da wurde gute Arbeit geleistet. Wo ich mir die Jungs live bestens vorstellen könnte? aufm Bang your Head Festival in 2 Jahren. Das wäre ein Fest.

 

 

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Thema von Anders Norén