RAVEN LORD – Erste Albumdetails und Veröffentlichungsdatum

„Down The Wasteland“ ist nach dem 2014 veröffentlichten und von den Kritikern hochgelobten Debüt „Descent FromThe Underworld“ der zweite Longplayer von RAVEN LORD.

Das Album erscheint zunächst im digitalen Format am 13.12.2016. Mit Ausnahme einer Umbesetzung am Schlagzeug ist das Line Up der Band stabil geblieben. Der Power-Vocalist Csaba
Zvekan bildet mit Lead-Gitarrist Joe Stump das „dynamische Duo“, die zweite Gitarre bedient George Karafotis und die Rhythmussektion wird von Bassist Lucio Manca und dem neuen Drummer Garry King gebildet. Als Gastmusiker an den Keyboards konnten Maestro Mistheria und Fab Jablonski verpflichtet werden. Produziert, gemixt und gemastert wurde „Down The Wasteland“ 2016 im Total Master Sound Studio in der Schweiz.

Die international und mit hochkarätigen Musikern besetzte Band RAVEN LORD fügt die Stärken der alten Metal-Legenden zu einem neuen Sound zusammen. Bei dieser Band verschmelzen die Wurzeln des Heavy Metals, wie wir sie insbesondere bei der Musik von DIO, JUDAS PRIEST, YNGWIE MALMSTEEN oder BLACK SABBATH lieben, mit modernen
Komponenten. Donnernde Basslinien, hämmernde Drums und Gitarrenriffs von der Schärfe einer Rasierklinge, dazu gesellen sich die melodischen und doch energiegeladenen unvergleichlichen Vocals – all das vereint sich bei RAVEN LORD zu einer besonderen Art von Heavy Metal Entertainment.

RAVEN LORD – Down the Wasteland
Tracklist:
01 Hail To The Gods
02 Medusa The Reaper
03 New Generation
04 Down The Wasteland
05 Coming Home
06 Last Man Standing
07 Against The Wind
08 Touch The Sky
09 Gathering Stones

Line-Up RAVEN LORD:
Csaba Zvekan [EXORCISM, METAL MACHINE] – Vocals
Joe Stump [HOLY HELL, REIGN OF TERROR] – Lead Guitars
George Karafotis [VERMILLION DAYS, OPERATION X] – Rhythm Guitars
Lucio Manca [DOMINICI]- Bass Guitar
Garry King [JOE LYNN TURNER] – Drums

Official Website: http://www.raven-lordband.com/

Facebook: https://www.facebook.com/ravenlordmusic/

Neue Single von Andyra

Am nächsten Freitag, den 28.10., erscheint die neue Single der Band Andyra aus Wien.

Erhältlich auf allen Portalen wie z.B. ITunes: https://itunes.apple.com/at/album/warten-single/id1156470498

Vergisst du auf Zeit und Raum, stehst du davor, folge dem Weg, durchschreite das Tor!
 
Dort, wo das Bewusste endet und das Unbewusste beginnt, von dort wollen wir erzählen und dort führen wir euch hin! Wie der Morgennebel, der sich langsam lichtet und endlich einen klaren Blick erlaubt, wie ein Tor, das für uns Lauschende geöffnet wird, um den Blick in ein fernes Land der Fantasie freizugeben, so empfindet man die Musik von Andyra, der Mittelalter Fantasy Folk-Rock Band aus Wien/Österreich.
 
„Verträumt und sanft, heiter und beschwingt“ erklingen die wunderbaren in deutsch gesungenen Songs mit folkloristischen Instrumenten, umrahmt von klassischem Rock-Instrumentarium. Die außergewöhnliche und ausdrucksstarke Sängerin Bettina Kiegler verleiht den Worten ihre Stimme und lässt Bilder und Gefühle entstehen, die den Zuhörer verzaubern.
 
Jedes Lied hat seinen eigenen ganz besonderen Klang und doch sind alle Lieder unverkennbar Teil einer fantastischen Welt, die Andyra genannt wird. Daher trägt die Band diesen Namen, weil sie mit dieser Welt verbunden ist und die Lieder von ihr erzählen. „Freude und Leid, Liebe und Lust, Abenteuer und Kampf“ – unendlich sind die Geschichten, denen zu lauschen es gilt, die zu erleben Andyra einlädt.
 
Mit der neuen Single „Warten“ vertont Andyra das Gefühl der Sehnsucht nach einem geliebten Menschen auf wunderbare Weise und lässt uns die ganze Melancholie, Trauer, aber auch Hoffnung nachempfinden. Ein Lied, das unter die Haut geht!

Faun Midgard

Faun-Midgard (VÖ 19 August 2016)

von Vincent

Die Band Faun gibt es bereits schon ein paar Jahre, um genau zu sein, seit 1999. Als deutsche Pagan – Folk Band auf kleinen Mittelaltermärkten angefangen entwickelte sich Faun im Laufe der Jahre zu einer festen Größe in der Mittelalterszene. Ich habe die Band vor 10 Jahren auf einem mittelalterlichem Spektakulum „MPS“ bewundern können. Damals kannten diese Gruppe nur wenige der heutigen Zuhörer/innen. Faun konnte sich in über 17 Jahren einen Namen machen und wurde mehrfach für den deutschen Echo nominiert. Mit ihrem aktuellen Album „Midgard“ stieg Faun sogar in die deutschen Album – Charts auf Platz 3 ein, was heutzutage bei der breiten Musikauswahl Respekt verdient hat.

Der Bandname Faun stammt aus der römischen Mythologie vom Wort Faunus und bedeutet so viel wie Waldgeist und spiegelt die Naturverbundenheit der Band wieder. Der Albumtitel „Midgard“ stammt aus der nordischen Mythologie und bedeutet so viel wie Welt der Menschen. Die Songtexte sind in unterschiedlichen Sprachen verfasst wie z.B. Deutsch, Spanisch, Isländisch, Latein, Englisch und Finnisch. Die Band aus Gräfelfing bei München füllt mittlerweile große Konzerthallen und Festivalbühnen nicht nur in Europa. Faun wurde bereits von vielen Musikmagazinen interviewt u.a. von Zillo und Orkus. Die Band hat seit ihrer Entstehung 9 Studioalben veröffentlicht, darunter ein Akustikalbum und unzählige und live Shows absolviert.

Alle Musiker beherrschen ihre oft ungewöhnlichen Instrumente wie z.B. Flöte oder Harfe. Bei dem Gesang wechseln sich Sänger Oliver und Sängerin Sonja ab,  sodass keine Langeweile aufkommt. Wie bei vielen anderen Pagan – Folk Bands aus der Szene beginnt auf dem Album „Midgard“ die Musik mit Rabenschreien und Nebelhörnern in einem Prolog, der den Zuhörer in ferne Welten entführt, dicht gefolgt von dem Song „Federkleid“, welcher auch als Video veröffentlicht wurde. Langsam und bedächtig findet sich der Zuhörer in einer Fantasiewelt wieder wie bei den Externsteinen in Nordrhein – Westfalen, wo das Video gedreht wurde. Beim dritten Song „Sonnenreigen“ wird Faun dann doch ein wenig poppig und weicht von ihrem eingeschlagenen Weg ab. Noch mit „Mac Beth“ gelingt Faun dann doch noch die Kurve und das Lied kann durch den Text und die Songstruktur überzeugen. Das Märchen von der Blutgräfin Mac Beth dürfte allen aus der Szene Stammenden ein Begriff sein.

Mit „Odin“ am Ende des Albums wird die altnordische Geschichte der Edda Heldendichtung des Kriegsgottes besungen. Hierbei wechseln sich deutschsprachige und isländische Gesangsparts ab. Der Song kann mich durch seine Umsetzung und Stimmung überzeugen und bringt es recht gut auf den Punkt, was bereits viele andere Bands nur versucht haben. Das Lied „Rabenballade“ schlägt in die gleiche Kerbe und beschreibt die sagenumworbenen schwarzen heiligen Vögel ganz gut. Das letzte Lied „Lange Schatten“ erinnert an Volksmusik und wirkt auf mich etwas kitschig,  den Song hätte sich Faun dann doch sparen können.

Mein Fazit: Faun liefert mit „Midgard“ wie schon bei dem Vorgängeralbum „Luna“ ein textlich interessantes und starkes Album ab. Das Album erzeugt beim Hörer eine ganz eigene verträumte Atmosphäre und ich merke gleich, dass sich Faun schon lange mit dem Thema der nordischen Mythologie beschäftigt hat. Der Sound von Faun wurde gut und klar abgemischt und kann überzeugen. Das Album hat einen Spannungsbogen, was beim Zuhörer für Abwechslung und Neugier bei den einzelnen Songs sorgt. Faun kann mit ihrem aktuellen Album „Midgard“ ihre Klasse halten und sorgt auf ihrer anstehenden Tour hoffentlich für ausverkaufte Konzerthallen.

Line Up:

Oliver „SaTyr“ Pade: Gesang, Nyckelharpa, Harfe, Lauteninstrumente, E Gitarre

Rüdiger Maul: Schlagzeug

Sonja Drakulich: (seit 2012) Gesang, Perkussionsinstrument

Stephan Groth: (seit 2012) Gesang, Flöten

Katja Moslehner: (seit 2013) Gesang, Perkussionsinstrument

Studioalben:

  • – 2002: Zaubersprüche
  • – 2004: Licht
  • – 2005: Renaissance
  • – 2007: Totem
  • – 2009: Faun Acoustic
  • – 2011: Eden
  • – 2012: Von den Elben
  • – 2014: Luna
  • – 2016: Midgard

DVDs 2004: Lichtbilder – 2007: Ornament- 2013: Von Den Elben

Meine Bewertung: 8 von 10 Punkten

Homepage: http://www.faune.de/faun/pages/start_de.html

Storm Crusher Festival 2016 – O’Schnitt Halle, Wurz

Dieses Mal wird der Bericht, neben der chronologische Abarbeitung des Geschehenen, auch einen Einblick in das norddeutsche Seelenleben des geneigten Schreibers dieser Zeilen ermöglichen.

Das Storm Crusher hatte ich aufgrund der Empfehlung eines Freundes auf der Liste. Diese Festivals machen das Besondere aus, dieses Gefühl der Zusammengehörigkeit aufgrund einer gemeinsamen musikalischen Basis, gepaart mit Freiheits-Esprit beim Übernachten unterm freien Himmel. Es ist alles da was man braucht, auf Verzichtbares wird verzichtet. Festivals auf den Punkt gebracht.

Einzig die Lage macht es für ein Nordlicht wie mich schon zu einer logistischen Herausforderung. Bewährt hat sich die stressfreie Anreise am Vortag/-abend. Aufbauen, grillen, Bier trinken und auf den folgenden Tag freuen. So war es auch diesmal geplant. Leider machte ein kleiner, unscheinbarer Absatz in den FAQs dieses Unterfangen zunichte. Die zuständige Obrigkeit erlaubte ein Betreten des Platzes erst am Festivaltag, 11:00. Dieses soll sich in 2017 ändern wenn der Pre-Day auch auf dem Festivalgelände stattfinden wird. Nach einigen Verwirrungen stand es fest, eine Alternative musste her. Der Pre-Day, fand in Weiden statt, war keine Alternative da wir mit einem VW Bus und zwei Zelten unterwegs waren. So fanden wir einen phantastischen Campingplatz in der Nähe, toll gelegen, mit einer durchaus sehr ansprechenden, sehr günstigen Restauration.

Am anderen Morgen ging es gegen 10:30 los zum Gelände. Die Schlange am Einlass hielt sich in Grenzen und, obwohl jedes Fahrzeug gecheckt wurde, ging es recht flüssig voran. Unsere Strategie war auch klar. Zwei Mann bleiben am Fahrzeug und der Dritte machte sich auf zur Halle. Merch war das Thema. Während wir zu zweit auf das Gelände fuhren kam unser dritter Mann mit leeren Händen zurück. Es gab keine Preise, aber man konnte reservieren. Das schien erst einmal beruhigend. Auf dem Gelände angekommen, stellten wir fest dass wir unser Camp sprengen mussten. Mein VW Bus blieb auf dem Parkplatz und die Mitstreiter mussten ihr Zelt in einem abgesperrten Bereich aufbauen in dem sich auch die Toiletten befanden. Blöd, da wir ja die Basis am Bus hatten und dadurch einen weiteren Weg zu den Toiletten hatten. Hier hätte ich mir ein paar mehr Dixies auf dem Parkplatz gewünscht.

Nachdem alles an Ort und Stelle war ging es rein in die Halle. Rechts und links vom Eingang hatten sich zwei Plattendealer meines Vertrauens platziert. Strategisch clever – war man doch immer geneigt etwas mitzunehmen. Also Bier gegriffen und auf zum Merch. Hier herrschte Hektik und düstere Stimmung. Die reservierten Sachen waren nicht auffindbar und die sehr begehrten Backpatches von Atlantean Kodex auf einmal einem anderen Bestimmungszweck zugeführt. Unmut überall. Später sollte sich herausstellen dass es beim Merch Verkauf von RAM auch Komplikationen gab. Hier sollte unbedingt nachgebessert werden.

Verpflegung ist das zweitwichtigste Element auf einem Festival. Das Bier war mit meinen norddeutschen Geschmacksnerven nicht kompatibel, gerade auch ohne Schaum eingeschenkt und auf Umgebungstemperatur gebracht in einem Becher der dem Genuss auch nicht zuträglich war. Schade. Für das leibliche Wohl sorgten drei Stände, allesamt gut besucht. Das Schupfnudeln keine Nudeln sind, wurde mir mit bajuwarischer Stoigkeit nahe gebracht, nämlich mit dem Ignorieren meiner Person. Sei’s drum, ich habe Gulasch genommen. Als sehr gute Alternative stellte sich dann die anderen beiden Genussstände (Flammkuchen, Vegetarische Gerichte) heraus.

Musikalisch gab es dann aber mal gar nichts auszusetzen. Das Billing konnte sich sehen lassen. Einwandfrei! Meine Highlights waren zweifelsohne Atlantean Kodex, RAM, Exumer und Manilla Road.

Die Running Order sah wie folgt aus:

Freitag
Doors 12:00
Horns of Domination
Ambush
Division Speed
Pripjat
Seventy Seven
Exumer
Atlantean Kodex
Manilla Road
Iron Thor

Samstag
Doors 12:00
Lord Vigo
Masters Of Disguise
Deadheads
Darkness
Root
Stormwarrior
Iron Angel
RAM
Diamond Head
Asphyx

Somit war für zwei Tage erstklassige Unterhaltung angesagt.

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Pripjat

Den Anfang machten Horns Of Domination. Sicherlich kein Opener der die Massen vom Campground in die Halle zieht. Für Black/Death Metal war es noch zu hell. Als zweite Band legte Ambush nach. Die Schweden zeigten eine gekonnte Liveperformance und waren gut eingespielt. Klassischer Heavy Metal am Nachmittag geht immer. Die ersten Köpfe im Publikum fingen an zu nicken und die ersten Mähnen kreisten. Von Division Speed besitze ich das selbstbetitelte Tape. Wer mit Songtiteln wie „Panzerkommando“ oder „Truppensturm“ keinen Klemmer hat, bekommt eingängigen Thrash-, Speedmetal serviert. Die Thrashvorlage nahmen Pripjat, aus Köln, auf. Sie knüppelten was das Zeug hielt und die mittlerweile recht gut gefüllte Halle honorierte dieses mit gen Decke gestreckten Fäusten. Mit Seventy Seven kam ein kleiner Bruch. Von Hochgeschwindigkeit auf bluesorientiertes Midtempo. Die Spanier schienen auch leider nicht ihren besten Tag erwischt zu haben.

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77
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Exumer

Exumer starteten mit „The Raging Tides“ und endeten mit „Possessed By Fire“. Dazwischen jede Menge Gelegenheiten den Circle Pit kreisen zu lassen. Danach wurde es ruhiger. „Along acient leylines, down to the seas…“ Hunderte Sangeskehlen begleiteten den Opener von Atlantean Kodex. Diese spielten das einzige Konzert in 2016. Von mangelnder Bühnenperformance war nichts zu bemerken Sie lieferten einen unvergesslichen Auftritt ab. Das Publikum dankte es und machte „Twelve Stars And An Azure Gown“ zu einem Erlebnis. Endlich gab es auch eine fertige Version von „Kodex Battalions“ zu hören, einem Stück welches eigentlich für die „White Goddess“ vorgesehen war. Als besonderes Schmankerl verschenkte die Band eine spezielle Vinylversion von „The Golden Bough“ am Merchstand.

Atlantean Kodex
Atlantean Kodex

Weiter ging es mit Manilla Road. Ich hatte die Band schon vier Mal in 2016 gesehen und sie spielten jedes Mal auf hohem Niveau. So auch hier. Eine gute Mischung aus alten und neueren Songs wurde präsentiert. Sänger Bryan Patrick war bestens bei Stimme, die Gesamtperformance war groß. Zum Schluß zauberte noch das Dreierpaket, bestehend aus „Necropolis“, „Crystal Logic“ und „Heavy Metal To The World“ jeden Anwesenden ein Lächeln ins Gesicht.

Manilla Road
Manilla Road

Iron Thor musste leider ohne mich ran, da der Ruf meiner Matratze, nach diesem doch ertragreichen Tag, doch sehr laut war.

Der folgende Tag begann mit Lord Vigo. Keine einfache Aufgabe, das Volk wieder vor die Bühne zu holen. Behelmt (Sänger Vinz Clortho trug einen mit Eisenspitzen versehenen Helm) und mit einer gehörigen Portion Heavy Metal gelang dieses jedoch nur bedingt. Masters Of Disguise (mit neuem Schlagwerker) konnten mich auch nicht so richtig überzeugen. Trotzdem ist es immer ein Spaß die Speedmetaller live zu sehen. Leider konnte ich Deadheads und Darkness nicht sehen, da ich anderweitige Termine wahrnehmen musste. Pünktlich zurück zu Root, den tschechischen Schwarzmetallern, musste ich feststellen dass diese Musikrichtung, gepaart mit einer guten Liveperformance, doch einen hohen Unterhaltungswert hat. Was soll auch schiefgehen wenn man einen Big Boss als Sänger hat.

Root
Root

Stormwarrior läuten den Abend ein. Die Hamburger bedienen uns mit klassischen Heavy Metal. Zeit, sich zurückzulehnen und ein Bierchen zu gönnen. Denn danach sollten Iron Angel mal so richtig das Gaspedal durchtreten. Den Mannen um Sänger und Gründungsmitglied Dirk Schröder ist der Spaß ins Gesicht geschrieben. Die Band lebt, na klar, immer noch vom Erstling „Hellish Crossfire“ der ja in keiner ernstzunehmenden Sammlung fehlen darf. Ein Gruß vom „Schmier“ wurde ordnungsgemäß ausgerichtet bevor es mit „Sinner 666“ wieder in die Vollen ging.

Iron Angel
Iron Angel

Die Beschreibung des Heavy Metals in drei Buchstaben? RAM! Keine mir bekannte Band im klassischen Heavy Metal schafft es, mir schon beim ersten Riff eine Gänsepelle wachsen zu lassen. Nach einer kurzen Verzögerung wegen technischer Probleme ertönte das Intro „Terminus“ und als dann zu „The Omega Device“ die ersten Gitarren erklangen, gab es kein Halten mehr. Wie ich schon im Review zum „Hell Over Hammaburg“ schrieb.

RAM
RAM

Die wahren Defenders Of The Faith. Achso, und danke für „Under The Scythe“ und „Suomussalmi“. Wie schon eingangs erwähnt konnte RAM wegen eines Missverständnisses leider keine Merchartikel anbieten.

Diamond Head sind ja seit einiger Zeit umtriebig und liefern immer Qualität ab. Leider hatte sich die Halle etwas geleert, aber als das mächtige Drumintro zu „Am I Evil“ ertönte waren sie alle wieder da. „My Mother was A Witch, She Was Burned Alive…“

Diamond Head
Diamond Head

Asphyx hatten die Aufgabe alles zu planieren, dem Erdboden gleichzumachen. Wer nicht für sie ist, ist gegen sie. Die ganz oben auf dem Death Metal Thron sitzenden Holländer holten den letzten Funken Power aus den in der Halle Verbliebenen und kündigten den „Incomming Death“ an.

Asphyx
Asphyx

Fazit: Die Bandauswahl war hervorragend. Auch wenn man das Festival nur wegen zwei oder drei Bands besucht hatte, Langeweile oder Trostlosigkeit kam zu keiner Zeit auf. Die eingangs erwähnten Unwäglichkeiten werden bestimmt nächstes Jahr ausgeräumt sein. Anreise am Vortag, gemeinschaftliches Campen (Fahrzeug und Zelt) möglich, eine zweite Biersorte und stabile Becher.

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Ich freue mich auf nächstes Jahr. Dann findet das Storm Crusher Festival vom 15.9.-17.9.2017 wieder in der Wurzer O’Schnitt Halle statt. Folgende Bands sind schon bestätigt und werden dieses Festival wieder zu einem Highlight im Kalender machen: Exciter (CAN), High Spirits (USA), Oliver/Dawson Saxon (UK), Iron Curtain (ESP), Vulture (GER), Fatal Embrace (GER).

Links zum Veranstalter: http://www.storm-crusher.de/

Links zum Festival: https://www.facebook.com/StormCrusherFestival/?fref=ts,

Text: Hans-Jürgen Schmidt
Fotos: Sandra Heim

Düster Lust – veröffentlichen Album

Dieses engagierte Bandprojekt wurde 2010 von Heiko und Philip Seibert ins Leben gerufen. Man machte sich auf die Suche nach passenden Weggefährten, um dieses einzigartige Konzept zu realisieren. Fündig wurde man im Januar 2014, als die lyrische Sopranistin Regina Beatrix Rumpel und später auch Michél Greul als zweiter Gitarrist zur Band stießen. Nun konnten die musikalischen Ideen umgesetzt und das erste Album „Unveil The Beauty“ aufgenommen werden, welches im Dezember 2014 erschien.

Sängerin Regina Beatrix kommentiert den Stil folgendermaßen: „Ein fantastische Reise durch die Abgründe der Menschheit und ein Abenteuer, dass die Zuhörer gleichzeitig herausfordert und überrascht!“

Der einzigartige „DüsterSound“ besticht mit symphonischen Metal, der mit progressiven Elementen durchsetzt ist. Klassische Elemente sorgen zusammen mit eingeflochtenen elektronischen Song-Ideen für den unverwechselbaren Klang dieser außergewöhnlichen Band.

Hier könnt ihr euch den Song „Next Level Racism“ aus dem Album „Düster Lust“ anhören: https://www.youtube.com/watch?v=UnL1tHNAJgo

Aufgrund eines Namensstreites musste die Band anschließend das Album aus dem Handel nehmen und die komplette Internetpräsenz einstellen. Im Oktober 2015 kehren die Hessen unter dem Namen Düster Lust gestärkt aus der Krise zurück und präsentieren gleich ein neues Bandmitglied, den zweiten Gitarristen Michél Greul.

Seit Februar 2016 sind Düster Lust beim Label Femeropa unter Vertrag, welches zwei Monate später ein Re-Release des Albums unter dem Titel „Düster Lust“ weltweit digital veröffentlicht. Im September 2016 wird das selbstbetitelte Debüt nun auch als physische Variante im Digipack veröffentlicht und ist seitdem im Handel erhältlich.

Düster Lust Line Up:

Michél Greul – Gitarre

Regina Beatrix Rumpel – Lyrischer Sopran

Philip Seibert – Schlagzeug

Heiko Seibert – Gitarre, Bass

Mooncry needs you !

..was gibts neues bei den Mond freunden? warum diese Überschrift? Nun eins nach dem anderen.

In den „National Airplay Top 50 Rockchart“ mussten sie ihren vorigen Platz 16 gegen 17 eintauschen aber davon lässt man sich unterkriegen noch ist da das letzte Urteil nicht gefällt.

Wo wir auch schon beim nächsten Punkt angelangt sind die Jungs haben die Chance den BMT (Best Music Talent) Award in der Kategorie  „Bester Song 2016“  zu gewinnen. Dazu brauchen sie euch

Mooncry dazu: Liebe Fans wir brauchen eure Hilfe! „The Beast Within Me“ wurde für den besten Song 2016 vorgeschlagen und so könnt ihr uns helfen den Preis zu gewinnen: Schreibt einfach ein kurzes Mail mit dem Text „Mooncry – The Beast Within Me“ an info@bestmusictalent.de

Das ist übrigens täglich bis zum 20. November möglich, also jeder Tag zählt neu (alle 24h)! Vielen Dank für eure Unterstützung!!!

Weitere Informationen gibts hier: http://www.journal.bestmusictalent.de/?page_id=11

Mooncry step by step

..waren die Jungs eben noch auf Platz 26 in den „US National Top 50 Rock Charts“ wie gesagt „noch“ den auf dem Platz wurde es ihnen schnell langweilig. So geschah es  in der 2ten Woche machten sie mal locker 10 Klimmzüge nach oben auf Rang 16 und lassen so erneut Acts wie Disturbed mittlerweile 2mal  erfolgreich hinter sich. 

Man darf gespannt sein wie es weitergeht

 

Gänsehaut statt Gänsemarsch 1996 – 2016

Das 20 jährige Bestehen von den sympathischen Tirolern wurde anfang dieses Jahres unter den ehrvollen Namen „Gänsehaut statt Gänsemarsch 1996-2016“ mit einer breitgefächerten Setlist ihres bisherigen Schaffens mit viel schweiß und noch viel mehr Herzblut auf zahlreichen Bühnen zelebriert. Nun kehren sie zurück seid dabei bei den letzten Termine ihrer Jubiläums Tour. 

22.10.2016 DE – Cham / L.A.Cham
07.12.2016 DE – Leipzig / UT Connewitz
08.12.2016 DE – Weinheim / Café Central
09.12.2016 AT – Graz / Explosiv
10.12.2016 AT – Innsbruck / Pmk
11.12.2016 CH – Zürich / Werk 21

Die Informationen bzgl. barrierefreiheit für die Läden in Österreich findet ihr hier:

http://www.new-metal-media.de/index.php/informationen-fuer-gehandicapte-besucher-oesterreich/

Vincent will Wacken

wacken-2016-239Wacken 2016 / Mi.04.08, Do.05.08, Fr.06.08. Sa.07.08.16:

Mittwoch der 04.08.16:

Das Wacken Open – Air 2016 stand für mich dieses Jahr fest mit auf dem Zettel und war lange eingeplant auf meiner Festival und Konzertliste. Ich hatte mir doch nach dem Festival 2007 geschworen nicht mehr zum W.O.A. zufahren oder mich für dieses Festival zu interessieren.

Waren die Erfahrungen der Vergangenheit doch zu negativ. Kommerz, Ausverkauf der Metal Szene, Volksfest, Mallorca – Party, W.O.A. Touristen, Gaffer, die Presse, Radio und TV. Stationen die nun ausführlich und fast stündlich über das W.O.A. berichten? Die Kritik ist sicherlich begründet und liegt für viele Metaller auf der Hand.

Auf der anderen Seite stand für mich eine Einladung die ich nicht ausschlagen konnte. Hatte doch im Vorfeld ein guter Kumpel die ganze Wacken Tour sehr genau geplant, mir ein Zimmer mitgebucht und das Wacken Ticket günstig ersteigert. Nun konnte ich nicht mehr Nein Sagen, War doch das Billing für dieses Jahr 2016 sehr verlockend. wacken-2016-258

Also habe ich meine sieben Sachen gepackt und los ging es am Mittwoch den, 04.08.16. um 7.00h. morgens Richtung Wacken. Ein Kumpel holte uns mit seinem KFZ. ab und fuhr uns zum Festival nach Wacken. Dort kamen wir dann ohne Stau oder Zwischenfälle sicher und bester Laune an. Wir checken in unserem Zimmer ein und das verlängerte Metal Wochenende konnte jetzt starten. Das Wetter war am Mittwoch recht durchwachsen, mal Regen dann wieder Sonnenschein (W.O.A. / Rain or Shain). Das W.OA. begrüßte uns offen und freundlich.Das erste kalt Getränk wurde genossen und los ging es zur Bändchenausgaben.

Wir hatten uns im Vorfeld schlau gemacht und einen Termin im Dorf mit Ron Paustian vereinbart. Der gute Mann ist “Inclusions Men Of The Year” und arbeitet für die Internet Seite “New Metal Media, Inklusion Muss Laut Sein” und engangiert sich seit sehr vielen Jahren in der Metal Szene für Menschen mit Beeinträchtigungen. Nun endlich hatte ein persönliches Treffen mit Ron Paustian geklappt und er erschien pünktlich. Nach kurzem “Small Talk” und gegenseitigen Symphatie Bekundungen ging die Reise los. Ron beschrieb kurz sein Aufgabenfeld und zack hatten wir Beide (ein Kumpel und ich) unsere Einlassbändchen für vier Tage Festival.wacken-2016-238

Voller Vorfreude wurde nun das Festival Gelände (in Field) besichtigt. Es bot sich uns ein Blick zwischen vielen Getränke/ Essens Buden, Mech. Ständen, sehr viel Matsch und ein Meer aus schwarz gekleideten Metallern, wohin wir auch guckten. Wir gingen über das Gelände Richtung Bullhead /Zeltbühne, vorbei an einem umgebauten Army Transporter mit der knall roten Aufschrift Teufel. Auf diesem “Biest” standen zwei DJs. die den gesamten Tag Metal Scheiben in einer Hammer Lautstärke spielten. Im Zelt angekommen, standen zwei große Bühnen vor uns, links die WET- STAGE und auf der rechten Zelt Seite die HEADBANGERS -STAGE.

An den beiden Seiten des Zeltes befanden sich Getränketresen, nur vom aller feinsten Becks Bier. Hier fühlten wir uns wohl und der Untergrund war mit Platten befestigt. Wir sahen nun viele Underground Bands die es in das Finale des International Wacken Metal Battles geschafft hatten. Hier waren ein paar Perlen dabei, von denen die Welt bis heute noch nie etwas gehört hatte. Leider habe ich viele der Namen vergessen, es waren einfach zu viele Bands, die es wert wären hier erwähnt zu werden. Spät traten wir die Rücktour zu unserer Unterkunft an, vorbei an der W.O.A. Party Meile, mit vielen Biergärten usw.

Unsere Kleidung und Schuhe waren durch den Regen komplett durchnässt, was unserer Stimmung aber keinen Abbruch tat.

Donnerstag der, 05.08.16:

Das Erwachen am Morgen war hart, hatten wir doch am Vorabend viele alte und neue Bekannte getroffen und mit ihnen gefeiert. Doch nach einem ausgiebigem Frühstück und guter Laune ging es in die nächste Runde. War doch die Freude über den heutigen Headliner Iron Maiden groß. Uns führte unser Weg direkt wieder zur Zeltbühne, wo uns schon Henry Rollins  mit einer langen Rede zur Lage der Welt erwartet. Nach 10 Minuten schaltete ich ab, wenig Musik nur Gerede – nicht mein Fall.

Im Anschluss spielte auf der Bühne der WET-STAGE eine Band mit viel elektronischem Bass und kreisch Gesang, aus Israel meine ich. Es wurde nun Abend und das Gelände vor den beiden großen Hauptbühnen füllte sich mit vielen Menschen, Iron Maiden stand auf dem Programm und begannen auch pünktlich gegen 21.30h. Wir hatten uns einen guten Platz auf einem Podest erkämpft und einen Top Blick Richtung Bühne. Zur Einleitung wurde ein kurzer Trailer über die aktuelle Scheibe über die Leinwände gespielt.

Bruce Dickinson, Sänger von Maiden stand auf den Brettern und legte los. Es wurden viele Songs von der Neuen Scheibe The Book Of Souls gespielt. Die Bühne war im alten Maya Stil aufgebaut und sah mit dem Licht und der Technik phantastisch aus.

So hielt Sänger Dickinson eine Rede über die Bandgeschichte und die Maiden Fans generationsübergreifend. Der Mann war in guter Verfassung und kündigte im nächsten Jahr das Ende von Iron Maiden an, bedankte sich mehrfach bei seinen Fans und Wegbegleitern für ihre Treue. Zum Ende der Show wurde alte Klassiker wie z.B. THE NUMBER OF THE BEAST, THE TROOPER oder POWER SLAVE gespielt. Auch lief wie bei vielen Maiden Shows Eddy das Band Maskottchen über die Bühne und sorgte für ordentlich Stimmung bei den Zuhörern.

Es hatte nun wieder angefangen zu regnen, was gut zur Maiden Show passte. Wir wurden wieder nass bis auf die Knochen und schleppten uns Richtung Unterkunft, leider hatten Tausende andere die gleiche Idee, was die Rücktour verzögerte. Hier geht noch einmal ein Riesen Dank an Ron Paustian, der auch hier den längeren Hebel vor dem Veranstalter hatte und uns helfen konnte.

Freitag der, 06.08.16:

Wir schreiben Freitag, die ersten Ausfallerscheinungen machen sich bei uns alle bemerkbar, doch auch das gehört zu einem Festival wie diesem mit dazu. Das Wetter besserte sich und es scheint die Sonne an diesem Tag. Das Dorf füllt sich von Tag zu Tag mit immer mehr Partyvolk aus aller Welt. Auch viele verkleidet Freaks in unterschiedlichen Kostümen wie z.B. Superman, Spiderman oder Spezialisten in Spandex Hosen mit lackierten Fingernägel und Perücken.wacken-2016-269

Diese tragen bei uns allen zum Unterhaltungsfaktor bei und es wird herzhaft gelacht, so das ich am Ende Bauchschmerzen vor lachen habe und viele Running Gags entstehen. Auch sind die Preise für ein Bier 6.00,- mit Pfand auf dem Festival knackig wie ich finde. So entdecken wir einen günstigen Astra Stand, nur 1,50,- für ein kühles Bier in der Mitte des Dorfes, sehr symphatisch.

Als wir auf dem Festivalgelände angekommen sind sehen wir Die Krupps auf der HEADBANGERS – STAGE, welche elektronisch vorlegen und das Ende der Franzosen von Alcest welche entspannt vorlegen. Es geht dann auch schon heftig weiter.

Die norwegischen Black Metaller von 1349 stehen auf der Bühne der WET- STAGE. Die Band ist bereits bekannt und hat schon in Wacken 2007 gespielt. Die Norweger geben alles was sie haben und lassen ihre Matten schwingen als gäbe es kein Morgen mehr. Feuerspucken und viel Nebel gehört mit zum Programm. Die Musik erinnert mich an Marduk oder Gorgoroth vom Stil her, der Sound ist recht gut für ein kurzes Set wie dieses heute. Der Drummer ist auch dieses mal Frost von Satyricon, der seinen Job richtig gut macht.

Nach dem Feuerwerk geht es erst einmal an die frische Luft. Nach einer kurzen Pause geht es auf der Bühne weiter mit den norwegischen Helden von Ihsahn.

Der Emperor Sänger ist erwachsen geworden und gibt eine breite Auswahl an Musik zum Besten. Mal dunkel und kreischend, dann wieder abwechslungsreich und jazzig entspannt gehen die Herren von Ihsahn zu Werke. Welches den Zuhörer nicht langweilt. Die aktuelle Scheibe Arktis wird abgefeiert und gut angenommen. Sänger Ihsahn spielt dann auch klassische Heavy Metal Nummern welche bei mir keine Fragen mehr offen lassen, dass der Mann ein hervorragender Musiker ist. Ihsahns Bruder wird kurz hinter den Keys vorgestellt, so das die halbe Familie nun auf der Bühne steht.

Nach dem Brett geht es dann weiter auf der Hauptbühne mit Whitesnake, welche Freunde unbedingt sehen wollen. Es erwartet uns klassischer Heavy Metal mit auf topierten Haaren und viel Make – Up. Im Anschluss machen wir dann Feierabend und gehen schlafen.

Samstag der, 07.08.16:

Es steht der letzte Festival Tag auf dem Programm. Ich werde morgens von einem Hagelschauer geweckt, der dann aber abzieht und die Sonne erscheint am Himmel. Nun heißt es sich wieder fit zu machen und den Grill an zuschmeißen der auf dem Balkon steht. Nach einer ausführlichen Grillung starten wir.

Im Dorf werden alle der Reisegruppe wiedergefunden. Um uns herum ist es schon mittags brechend voll und es ist kein Durchkommen mehr möglich. Durch Schleichwege erreichen wir dann das Festivalgelände. Stehen im Matsch ist mittlerweile zum Standart geworden und wir gucken uns auf der Hauptbühne die Band Steel Panther an.

Hier erwartet und eine Mischung aus auf toupierten Haaren, Sonnenbrillen, Spandex Hosen, Porno Metal und Proll. Die ganze Show wird mit vielen weiblichen Models auf der Bühne präsentiert, die aufreizend die Musiker antanzen. Viele Ansagen des Sängers gehen in Richtung Porno. Die Musik bei Steel Panther ist eher zweitrangig, es zählt hier einzig die Show, die vom Zuhörer gut angenommen wird.

Im Anschluss sehen wir die Amerikaner von Twisted Sister auf der Hauptbühne. Die Band ist hinreichend bekannt und seit über 30 Jahren im Rock Geschäft tätig. Sänger Dee Schneider ist bereits 67 Jahre alt, aber immer noch durchtrainierter als viele seiner Zuhörer. Die Band rockt ein ordentliches Set herunter und es werden viele Klassiker gespielt wie z.B. WE”RE NOT GONNA TAKE IT. Dieser Song wird von vielen und besonders den älteren Zuhörer mitgesungen und abgefeiert. Auch diese Band ist lange keine sechzehn mehr und hat so laut Sänger vor bald in den wohl verdienten Ruhestand zugehen.  Dieses Twisted Sister Konzerte ist für uns dann das letzte auf unserer vier tätigen Konzertreise welches wir uns in Wacken ansehen werden.

Die Koffer und das Auto sind bereits gepackt und wir treten gegen 1.00h. nachts die Rückreise in die Heimat an. Wir verabschieden uns schweren Herzens von vielen alten und neuen Bekannten, vielen Eindrücken und den heiligen Feldern Wackens. Die Heimreise verläuft außer das wir auf der Landstraßen noch geblitzt werden ohne weitere Zwischenfälle und Staus ab. Das wird ohne große Aufmerksamkeit in Kauf genommen haben alle von uns ein schönes und abwechslungsreiches Metal Wochenende hinter sich gebracht.

Fazit:

Dadurch das viele Medien wie z.B. TV, Radio, Internet und Magazine ausführlich und täglich über das W.O.A. berichtet und der normale – Bieder Mann – genauestens im Bilde war was auf dem größten Metal Fest dieses Planeten so alles vor sich ging. Auch nerven die vielen überflüssigen Sensations-Touristen und W.O.A. Mallorca Typen. Dennoch überwiegte bei uns das positive Erlebnis eines Festivals wie dem W.O.A. 2016. Wir erlebten viele interessante und hilfsbereite Menschen / vorne weg, Ron Paustian der vieles möglich machte, gute Konzerte, viel Matsch/ Regen, eine tolle Unterkunft, gutes Essen und Getränke sowie viele neue und unbekannte Bands aus aller Welt.

Ihr könnt also auch hier Spaß haben, auch wenn das Festivalticket für 2017, 220,- Euro kosten soll und schon viele Ticket verkauft sind.

Stay Metal

Keine Panik auf der Titanic

Hamburg, 08. September 2016 – Nach fünf Tagen Meer, Metal und Moshpits machte die Full Metal Cruise am Donnerstag in Kiel fest. Glücklich und mit gebräunten Gesichtern mussten die 2.000 Metalheads ihr schwimmendes Festivalgelände, die Mein Schiff 1 wieder verlassen. Bei bestem Wetter und ruhiger See feierten sie fünf Tage und Nächte bei Live-Musik die größte Heavy Metal Kreuzfahrt Europas. Insgesamt 130 Künstler, 3260 Minuten Livemusik und 2 Hauptstädte gehörten zum metallischen Programm der ausverkauften Reise. Ob internationale Größen wie Gamma Ray, Queensrÿche und D-A-D oder nationale Bands wie Callejon, Hämatom und Torfrock – die Bands wurden gefeiert was das Pooldeck, Theater oder Casino hergaben. Lesungen von Martin Semmelrogge, Workshops mit Uli John Roth (Ex-Scorpions) und Metal Karaoke rundeten das Programm ab und ließen keine Wünsche offen.

„Großartige Bands, bestes Wetter und glückliche Fans – was will man als Veranstalter mehr. Mit einem stimmigen Programm, einem tollen Schiff und eingespielter Crew haben wir alles dran gesetzt die vierte Full Metal Cruise zu einem Wohlfühlerlebnis für Metalheads zu machen – und ich glaube, das ist uns ganz gut gelungen! Wir freuen uns jetzt schon auf die nächste Full Metal Cruise im April 2017 – dann auf der Mein Schiff 2“, so Holger Hübner, Mitveranstalter der Full Metal Cruise und Gründer des Wacken Open Airs.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiedeten sich die Metalheads von der Mein Schiff 1, die zum letzten Mal ein Teil der Kreuzfahrt war. Die nächste Cruise findet im April 2017 auf der Mein Schiff 2 statt. Dann startet in Heavy Metal Kreuzfahrt in Palma de Mallorca, führt über Gibraltar und Málaga zurück nach Palma de Mallorca – auch diese Full Metal Cruise ist bereits ausgebucht.

Homepage: http://www.full-metal-cruise.com

Mooncry erobern Amerika

..nun noch nicht das gesamte Land aber immerhin haben die Melodischen Metaller vom Bodensee in den US National Airplay Top 50 Rock Charts Einzug gehalten.

Mit dem Titel „The Beast within me“ hat man sich Platz 26 gesichert so stehen sie noch vor Acts wie Disturbed oder Marilyn Manson die müssen sich in der Warteschlange die beine platt stehen.

New Metal Media gratuliert zu diesen Erfolg super gemacht Jungs !!

Wer jetzt nun neugierig geworden ist wer Mooncry ist und wie sie klingen sollte hier mal vorbei schauen

Homepage: http://www.mooncry.de/

Facebook: https://www.facebook.com/Mooncry/?ref=page_internal

Rebellion stellen neuen Drummer vor

Die hessische Power Metal Band Rebellion präsentierte am 3.9. 2016 ihren neuen Schlagzeuger. Ursprünglich sollten die Hessen zusammen mit Blind Guardian auf dem „Schiffenberg Rockt“ Open Air Festival spielen, diese Veranstaltung wurde jedoch gecancelt. Kurzfristig entschloss sich die Band um Ex Grave Digger Bassist Tomi Göttlich dazu, ein exklusives Konzert im hauseigenen, zum Proberaum umfunktionierten Schwimmbad zu geben. Bei der Gelegenheit wurde den anwesenden Fans, die zum Teil aus Berlin, Karlsruhe und sogar aus Dublin angereist waren, das neue Bandmitglied vorgestellt.

Der neue Mann am Schlagzeug heißt Tommy Telkemeier und spielt zudem derzeit bei der Offenbacher Band No Joke. Die offizielle Feuertaufe für Telkemeier steht am
7. Oktober im Rex in Lorsch an, wenn die Band dort zusammen mit den Thrashern von ODIUM ein Konzert gibt. Im Anschluss daran werden Rebellion daran gehen, neue Songs für das geplante nächste Album zu schreiben, dessen Veröffentlichung für 2017 geplant ist.

Bassist Tomi Göttlich dazu:

„Schiffenberg rockte zwar nicht aber Rebellion stellen neuen Drummer vor. Eigentlich sollten Rebellion am 03.09 ja auf dem Schiffenberg Rockt Festival in
Gießen zusammen mit Blind Guardian und weiteren Bands die Bühne beben lassen, aber leider fiel das Festival aus. Dummerweise hatten sich zwei irische
Rebellion -Fans bereits Tickets und vor allem Flüge gebucht um genau dieses Festival zu sehen. Als wir davon Wind bekamen, entschlossen wir uns kurzerhand
eine Pool Party zu veranstalten. Da wir Jungs in einem stillgelegtem Schwimmbad proben, war der Aufwand relativ gering. Dazu wurden dann noch einige
Pressevertreter und über die Facebook Seite Fans eingeladen, denn die Band stellte bei dieser Gelegenheit auch gleich ihren neuen Schlagzeuger vor. Der
neue Mann heißt Tommy Telkemeier und er gab einen beeindruckenden Einstand. Nach nur zwei Proben mit der Band klang es schon, als würde er bereits Jahre mit den
anderen Rebellen zusammen spielen.“

Sänger Micha ergänzt: „Eigentlich wollten wir Tommy ja erst später vorstellen,
aber durch die Umstände haben wir es jetzt so gemacht … so ist halt Rock n
Roll.“

Homepage: http://www.rebellion-metal.de/

Vincent will Metal

Meltdown – Festival: Sa. den, 03.09.16. in Schuby

Das Meltdown – Festival 2016 geht in die fünfte Runde und kann auch dieses Jahr 2016 an anderer Stelle in Schuby bei Schleswig statt finden. Das Festivalgelände liegt verkehrsgünstig gelegen an der A7 und in einem Gewerbegebiet versteckt. Hier scheint die Welt noch in Ordnung zu sein, grüne Wiesen, frische Luft und entspannte Menschen? Also heißt es in Kiel spontan am Samstag Mittag Sonnenbrille und Capi. aufsetzen und ab zum Hbf. Wo ich dann auch schon einen Kumpel treffe. Am Kieler Bahnhof ist wie immer so einiges los, viele Touristen strömen in und aus den ankommenden Zügen, es ist Ende der Sommerferien. Die Zeit bis zur Abfahrt des Zuges nach Schleswig reicht noch für einen Kaffee.
Die Hinfahrt verläuft recht unspekatulär und entspannt ab. Sind wir doch rechtzeitig und voller Vorfreude gestartet. Die Eindrücke vom letzten Meltdown – Festival 2015, in der Pionier Straße, bei Schleswig (alter Veranstaltungsort), sind noch im Kopf gespeichert. Als wir pünktlich in Schleswig ankommen scheint bereits die Sonne und unsere Reise geht nun mit dem Taxi Richtung Schuby weiter. Unserer Fahrer ist von der schnellen Sorte und setzt uns direkt vor dem Festivalgelände ab. Der Eintritt kostet dann 15,00 und jeder Gast bekommt ein schickes Festivalbändchen und einen Pin vom Meltdown 2016. Wir sind erstaunt wie gut organisiert das Festival gemacht ist. So erst einmal einen Überblick der Lage verschaffen und ein kalt Getränk, für günstige 1,50,- das Bier besorgen. Das Festival findet auf einer großen Gras Koppel statt und ist übersichtlich mit kurzen Wegen zu den beiden Bühnen gelegen.
Es befinden sich viele Sitz Gelegenheiten wie Bierbänke auf den Gelände auf denen wir platz nehmen können. Die Sonne scheint und wir treffen viele bekannte Gesichter. Da legt vor uns auf der Mainstage die Band STEEL CRASHER schon los. Die Herren verstehen ihr Handwerk und präsentieren uns klassischen Heavy Metal der Markt Iron Maiden und Judas Priest.
STEEL CHRASHER sind frisch seit April 2016 im Geschäft und der Sänger Danu wirkt auf uns selbstbewusst und motiviert ein gelungen Set zurocken. Auf der Stage 35 (Zeltbühne) donnern die Death Metaller von TORTURE GUT los als ob es kein Morgen mehr gäbe. Die ganze Show klingt nach amerikanischen CANNIBAL CORPSE Slam Death Metal. Ein Cover der Helden „HAMMER SMASHED FACE“ wird zum Besten gegeben. Um 17.15h. stehen die Kielern von SYMER auf der Mainstage zocken eine Mischung aus Punk/ Hardcore und Thrash Metal. Ich habe diese Band nie live sehen können, heute zum ersten mal. Der Sänger bellt in sein Miro, die Texte sind Gesellschaft kritisch und kreiden Missstände an.
Die beiden Gitarristen sind Top fit und können überzeugen. Der Gesang ist mir dann noch auf Dauer zu eintönig und monoton. Um 19.00h. geht es auf der Mainstage mit BLIZZEN mit Heavy Metal ans eingemacht. Der 80ziger Jahre Metal der jungen Burschen kommt beim Publikum gut an und viele Matten fliegen durch die Luft. Auf der Zeltbühne treten jetzt meine Favoriten aus Chile von THORNAFIRE auf. Es erwartet den Hörer eine interessante Mischung aus Death/ Thrash Metal Elementen welche auf den Punkt gespielt werden.
Der Sänger röhrt und kreischt alles was der hat aus sich heraus. Diese Truppe aus Chile hat es wirklich in sich, auch wenn nur ein Gitarrist hier glänzen kann. Steht im Zelt ein feste entschlossene Soundwand. Wir feiern unsere Helden bis zum letzten Song ab. Wunderbares Set, später am Bierstand können wir noch kurz mit dem symphatischen Sänger ein paar Sätze wechseln, der sich bis Ende September noch auf Deutschland Tour befindet. Nach einer Pause entern die russischen Black Metaller von DRAUGGARD die Bretter der Stage 35.
Die drei Russen hinterlassen nun verbrannte Erde und machen keinen Gefangenen. Die Patronengurten und Killernieten glänzen und der Sänger kreischt motiviert ins Publikum. Als Headliner dieses Abend stehen nun die Herren von CROSSPLANE auf der Mainstage und bieten dem Zuhörer eine gelungene Mischung aus Rock n Roll ala MOTÖRHEAD.
Die Herren kommen aus dem Ruhrpott ONKEL TOM und EXHUMER Mitglieder dürfen vielen unter euch ein Begriff sein. Nach dem Brett treten wir die Rückreise an und haben unsere Rückfahrgelegenheit gefunden. Es hat mittlerweile angefangen zunieseln und wir verlassen zufrieden das Meltdown – Festival 2016. Mein Fazit: Das fünfte Meltdown – Festival 2016 war für mich ein entspanntes, günstiges und interessantes Festival. Weit ab – bereits ausgetretener Pfade haben es hier die Veranstalter mal wieder geschafft ein und unkommerzielles Festival von Fans für Fans auf die Beine zustellen. Ein schöner Abschluss der Outdoor Festivalsaison und wir wollen hoffen das das Meltdown – Festival auch im Jahre 2017 in die nächste Runde an der gleichen Stelle gehen kann.