Friedemann Ich leg mein Wort in euer Ohr Review

Friedemann – Ich leg mein Wort in Euer Ohr. (Bereits erschienen)

verfasst von Olly Capgras.

Friedemann. Mein Inbegriff vom nordischen Typen. Kühl, bedacht, schnörkellos und direkt. Und genau so kommt das Album daher, direkt. Wie persönlich, offen, überlegt, eckig und eben genau auf den Punkt kann eine Platte sein. Voilà, genauso. Musikalisch wird hier eine abwechslungsreiche Bandbreite abgearbeitet. Von Ballade über Wah-Wah Hippie bis rockig und Balkanpolka und Lagerfeuerromantik, aber niemals langweilig. Romantik mag sich allerdings nicht einstellen bei dieser Wucht der Gedanken, bei der feinen Ausarbeitung der Themen eines jeden Alltags. Wie ein glühendscharfes Messer schneidet Friedemann ins Fleisch der momentanen Gemengelage, sucht nach Alternativen und feuert Breitseite gegen die unsäglichen blau-braunen, die eben genau keine ist (Die Alternative). Es riecht nach Tod und Blut auf den Straßen (Frieden) und wir müssen uns sagen lassen, dass es zu wenig ist das alles immerzu nur zu beklagen. Abgerechnet und befreit wird sich um sich ganz klar von Allem zu distanzieren wenn es eben genau nicht mehr so weiter geht (Ich nicht mehr). Das dritte Solo-Album kommt ausgereift daher, zeigt wie es in Friedemann aussieht, dass es brodelt und es Ihn antreibt ohne sich selbst aus der Verantwortung zu nehmen für den Scheiss unserer Zeit. Ich freue mich auf Friedemann live in der Oetinger Villa in Darmstadt wenn das Ganze noch durch Kraft und Wut und Gefühl auf der Bühne unterstrichen wird.

Drunken Swallows Chaospoesie Review

Drunken Swallows – Chaospoesie (VÖ 21.09.2018)

Verfasst von Marco Capgras:

Na also, geht doch. Hatte mich die EP `Ich tu´s für dich´ noch nicht ganz überzeugt, klingt das komplette Album doch um einiges stimmiger. Da bleibt einfach mehr Raum um die etwas ruhigeren Songs gut mit den schnelleren zu mischen. Gleich der Opener `Chaospoesie´ startet mit coolem Gitarrenriff und Mitsingrefrain: „Das Herz sehnt sich nach Liebe, der Verstand will Anarchie“. Kommt live bestimmt sehr geil. Das Album kann man ohnehin schön in einem Guss durchhören und spätestens nach dem zweiten Durchlauf fangen auch die Ohrwürmer an, sich ihren Weg zu graben. Zu meinen Favoriten gehören ganz klar die Songs `Feuer mit Feuer´, `Keine Zeit für irgendwann´ und der mit Abstand wichtigste Song des Albums `Wo stehst du? „Deutschland du kannst uns mal, kein Mensch ist illegal“ heißt es da und nach dem dritten Hören hab ich Spätzünder dann auch schon gemerkt, dass da kein geringerer als der Held meiner Jugend, Mikro von den Abstürzenden Brieftauben, mitsingt. Ansonsten merkt man gleich, dass die Jungs hier ihr Handwerk verstehen und jedes einzelne Bandmitglied genau weiß, wie es geht. Für meinen Geschmack dürften die Aufnahmen zwar gerne noch etwas dreckiger klingen, aber im Großen und Ganzen passt das schon. Gute Produktion, gute Songs, gutes Album der Oldenburger Schwalben!

Fazit: Ein sehr abwechslungsreiches Album einer Band, die scheinbar noch viel vorhat.

(C) Cengiz Aglamaz

Küenring Review

Küenring: Küenring (Bereits erschienen)

War zu Anfang auch etwas skeptisch als ich mir das Platten Cover anschaute war mir zu viel Bearbeitung per PC oder Photoshop etc. Jedoch die Rückseite  Die Band vor einer mit Graffiti verzierten Wand mit einer lachenden Sonne sowie den Schriftzügen „Fuck School“ „Slayer“ machte mir dann einen sehr sympathischen Eindruck. Die Buam sind frisch sozusagen Sprösslinge und stammen aus dem schönen Österreich. Der Name ihrer Metal Kapelle lautet Küenring dieser geht sofern ich das in ihrer Biografie entnehme auf die Kuenringer eines Rittergeschlecht aus dem Hoch-/Spätmittelalter zurück. Kommen wir zum springenden Punkt der Musik diese lässt meiner Meinung nach keine Lücken offen. Mit Odyssey zeichnet sich bei mir wieder als mein Lieblings Titel hervor. Von der Rhythmus Fraktion/Umsetzung erinnert es leicht an alte Manowar. Griechische Mythologie damit haben sie bei mir eh schon gewonnen es hätte auch aus der Ägypten Richtung sein können solche Thematiken feiere ich. Hin und wieder gibt’s wunderbare instrumentale Zwischenräume (mit Autumn & Dawn gibts 2 komplett intrumentale Verschnaufpausen) wenn Herr G. mal sein Organ pausieren lässt. Dieses Gutenthaler Organ ist mehr als zu überzeugend.  Bei Rise oft he Madman handelt es sich doch nicht um einen Tribut an den Prince of fucking Darkness. Hier war ich ziemlich überrascht so nachm Motto: Habe ich noch dieselbe Musik im Plattenspieler laufen oder spielt hier gerade was völlig anderes. Lange Rede schnell erklärt dachte es zocken Kerry King und Co diese Nummer wird live garantiert die Leute vor lauter Freude eine Wall of Death starten ganz großes Kino. Ob es nun tiefgreifende Geschichten über Selbstzweifel den Sinn des Lebens & der unbändige Wille niemals aufzugeben. Wie es bei „In the Night“ „The Unknown“ behandelt wird oder voll auf die Zwölf Nackenmuskulatur Nummern wie „Streetfight“ „Rise of the Madmann“. Jeder findet sein persönliches Goldstück. Selbst nachm x-ten Durchlauf die Platte verliert nicht ihren Reiz.

Fazit: Mit ihrem Debüt haben Küenring den Nagel der Zeit ihrer Helden getroffen ihre Anhängerschaft steht bereit wie am Filmende von Ritter der Kokosnuss. Wir sehen sie hoffentlich auf dem Bang your Head Festival.

KÜENRING (c) Simon Jappel

Greybeards for the Wilder Minds

Greybeards for the Wilder Minds (VÖ 04.05.2018)

Verfasst von: Olly Capgras

 

Schweden, das Land in dem der Rock ein Hauptfach ab der Grundschule zu sein scheint und die Jungs von Greybeards waren wohl die Streber, aber die coolen aus der letzten Reihe. Als Klassenkameraden von Hellacopters, Backyard Babies und Atlas Losing Grip hingen sie wohl gerne mit Crucified Barbara in der Raucherecke ab. Im Lehrerzimmer traf man mit Sicherheit auf Foo Fighters, Kyuss und Soundgarden, die ihnen den Alternative-Sleazy-Rock mit all seinen Facetten beibrachten. Mid-Tempo-Nummern die eine klasse Steigerung nicht vermissen lassen bis hin zu scheppernden, fast schon punkigen Songs lassen jeden Gitarrenfan begeistert sein. Die Jungs lassen sich viel Platz für alle Instrumente um dann wieder punktgenau zusammen zu finden. Da weiß ein eingespieltes Team, was es tut und ist garantiert live eine Granate.

Auf Klassenfahrt laufen die Anspieltipps # 2, 5, 6 und natürlich der epische Track # 9 „Peace Of Mind“, mit himmlischen Geigen in heavy Rotation und nebenbei bestimmt auch mal Bon Jovi. Song # 10 besticht durch ein gigantisches Ende, da war Nachsitzen bei Lemmy angesagt.
Das Album läuft insgesamt rund durch den Player, macht Spaß und weiß auch hier und da zu überraschen, wer die Band live erleben kann, sollte sich dieses Feuerwerk nicht entgehen lassen.

Aura Noir Aura Noire

Aura Noir Aura Noire (VÖ 27.04.2018)

Ein rauer Wind strömt aus Norwegen denn die sich als hässlichste Band der Welt betitelte Aura Noir sind wieder da (waren sie je weg?) doch nicht genug dieses Jahr feiert die Band ihr 25 Jähriges Bestehen. Für viele Bands durchaus ein Grund für eine Best Of Scheibe doch nicht Aura Noir sie präsentieren uns mit „Aura Noire“ ein komplett eigenständiges & sechstes Album.

Ihr letzter Auswurf „Out to die“ liegt schon ordentliche 6 Jahre zurück. Umso erfreulicher isses das nun was wieder auf die Gehörgänge losgelassen wird. Sind ja die einzelnen Protagonisten des Trios Infernale immer auf musikalischen Baustellen unterwegs war doch Sänger Bassist Apollyon lange Zeit bei den Skandinavischen Kiss (Immortal) tätig Gitarrist Blasphemer war bei Mayhem etc. Sänger Aggressor hatte aufgrund eines schweren Unfalls wenig zu lachen. Beim Party San Open Air 2010 wo Aura Noir spielten erschien Aggressor mit Krücken auf die Bühne und nahm das Mikro in Beschlag also ein gutes Zeichen. Wie sein derzeitiger Gesundheitszustand ist kann ich hier nicht sagen aber er ist musikalisch fit dabei am Viersaiter & Gesang auch auf diesen Album und das ist ja schon erfreulich. Vom Sound katapultiert es mich total ins Jahr 1984 wo Sodom ihr „In the Sign of Evil“ einprügelte. Ja gut die Gitarren sind vom Klang her nicht so ungewaschen aber ihr wisst schon was ich meine. Alleine die Songtitel lassen einem das Black Thrasher Herz aufgehen. „Dark Lung of the Storm“ „Demoniac Flow“ „Grave Dweller“ muss ich noch mehr sagen?

Man verliert keine Zeit und ist mittendrin im Aura Noir Universum ohne zu begreifen was gerade passiert ist kriegst du die nächste Nummer um die Rübe gefeuert richtig schön. Aber besonders haben es mir die Titel angetan die die 3 Minuten Marke überschreiten. Da gibt’s nochmal richtige Hassbatzen die dein Gehirn in den Wahn treiben alleine „Hells Lost Chambers“

Argghh da stimmt einfach alles da kommt so ein Spirit der Alten Zeit wieder. Deswegen ist dies einer meiner persönlichen Perlen auf der Scheibe.

Seit ihren Debüt 1996 sind viele Jahre ins Land gezogen aber selbst im Jahr 2018 kann man sich sicher sein: Wo Aura Noir draufsteht bekommt man auch Aura Noir & das ist alles was zählt.

Mein Fazit: Auf Norwegen nach wie vor Verlass was großartige Musik angeht & nun wissen wir auch wo das Tier aus der Muppet Show sein zweites musikalisches Standbein hat.

 

 

 

 

Spitefuel Dreamworld Collapse

Spitefuel Dreamworld Collapse (VÖ 27.04.2018)

 

verfasst von Roman Müller:

 

Wowowowowow…

Hier überschlagen sich meine Gedanken und meine Finger auf der Tastatur…

Einmal durchatmen… So, nu aber…

Es geht um das aktuelle Album von SPITEFUEL… „Dreamworld Collapse“.

Grundsätzlich schon mal vorweg… „Einfach Nur… F E T T ! ! !“

Fantastisch, diese Liebe zum Detail… Denn es handelt sich bei dem Nachfolger des Debutalbums („Second To None“) um ein reinrassiges Konzeptalbum. Da ich ja nun zu der sog. „Kopf Kino – Hörspiel – Kinder – Generation“ gehöre und bis heute Hörspiele und -bücher liebe, ist diese epische Science-Fiction-Story, die vor dem Hintergrund einer dystopischen Zukunftsvision, von Freiheit, Mut und Rebellion erzählt und komplett aus der Feder des Sängers stammt, genau das Richtige für mich…! Und schon werden Erinnerungen wach und mir kommt sofort das alte Teil von „HOLY MOSES“ – „THE NEW MACHINE OF LICHTENSTEIN“ in den Sinn, aus dem Jahre Neunzehnhundert… naja, lassen wir das… Achja, … und (musikalisch auch passender) „QUEENSRYCHE“ mit ihrer „OPERATION MINDCRIME“…

Betrachtet man jetzt mal das Gesamtwerk, angefangen bei der druckvollen Produktion, über das Cover-Artwork, für das ein gewisser Kris Verwimp (u.a. Immortal und Arch Enemy) verpflichtet wurde und eigens für das Konzept eine Schlüsselszene der Story verewigte, über die emotionsgeladene Musik, die alle Facetten abdeckt… mächtige, orchestrale Dramatik (mit Pauken und Trompeten… ääähhh… ich meine, u.a. mit Female Vocals (Kerstin Fenchel), mit Querflöte (Carolin Engelhardt) und klassischem Piano (Michael Fiedler)), metallische Härte und progressiv- melodische Power, bis hin zu den Texten, die die Geschichte von „Xam“ und einer geheimnisvollen Dame namens „Brilliant White“ (näher möchte ich der Spannung halber nicht darauf eingehen…) erzählen, erhält man das (beneidenswerte) „Rundum Sorglos Paket“! Richtig Arbeit für´s Geld!

So soll´s sein…!

Gehen wir ein Wenig ins Detail und dringen zum Kern der Sache vor… Der Musik!

Als erstes bleibt mir da mal die angenehme Stimme von Stefan Zörner in Erinnerung! Erdig… sowohl druck-, als auch gefühlvoll, bodenständig, schiebend, verschmilzt sie mit der Musik. Man hört dauerhaft zu, da er auf extremes Grunzen und Gekreische fast gänzlich verzichtet… eben sehr bodenständig…! Die Gitarrenarbeit von Tobias Eurich und Timo Pflüger find ich (wenn ich das als Gitarrist mal so sagen darf… :-)) schon endgeil! Kein ausuferndes Rauf und Runtergenüdel…! Lead- und Rhythmusgitarre ergänzen sich, werden Eins. Es wird dort Gas gegeben, wo´s angebracht ist. Immer emotional… abwechslungsreich… So wird Song- und Banddienlich gespielt! Die Rhythmussektion Bass / Matthias Lüönd (Ist das schwäbisch?) und Drums / Björn-Philipp Hessenmüller (Hä…? Hessen…? Ich denk, ihr seid Schwaben…?! Naja, egal… Hauptsache Müller!) reihen sich dort nahtlos ein.

 

Das macht die ganze Geschichte umso charmanter…! Nicht der Sänger, … nicht der Gitarrist, … nicht der Bassist, … nicht der Drummer, sondern die Band… „SPITEFUEL“! Eine undurchdringliche Einheit, wie es scheint. Gott weiß, wie schwer es ist, so einen Haufen zusammen zu kriegen und dauerhaft, über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte hinweg bei Laune zu halten… Meine persönlichen Faves des Albums sollen nun hier mal als Anspieltip herhalten… Track 2 „Brick By Brick“ (also da höre ich eindeutig RAGE… also, geil!) und Track 5 „Dreamworld Collapse, Pt. I“ (dieser Song vereint in sich alles… Groove, Power & Gefühl innerhalb nicht ganz 5 Minuten… für mich ein wenig das Sahnehäubchen auf der Torte!).

Einzig die geringe Gesamtspielzeit von gerade mal rund 54 Minuten fällt hier etwas negativ ins Gewicht. Mir persönlich halten sich die Jungs insgesamt auch etwas zu arg im Midtempobereich auf. Das fällt mir besonders bei Track 9 „Under Fire“ auf… Das Teil steigt rattenscharf ein, flacht aber in der Strophe (meiner Meinung nach) doch zu sehr ab. Das find ich dann doch sehr schade, zumal das Ding einen richtig groovigen Solopart hat und der Schlussteil eben wieder richtig scharf ausklingt. Aber was weiß ich schon…

Insgesamt finde ich die Produktion etwas zu steril geraten, zu Aalglatt… Da fehlen mir ein wenig die Ecken und Kanten. Die Gitarren klingen mir etwas zu „modern“… etwas zu „Effekt-überladen“, wodurch sie in meinen Ohren ein wenig „matschig“ klingen. Aber ich bin halt auch so ein alter Marshall-Amp Freak… Eines hat mich die Zeit damals mit John Schaffer (ICED EARTH) gelehrt… Weniger, ist oftmals mehr…

Nun ja, … irgendwas ist ja immer… 😉

Och Mensch… Die Story ist geil! Die Musik ist geil! Die Verpackung stimmt! Die Qualität des „Rundum Sorglos Paket“ ist top! Und vor Allem spürt man das Herzblut und den unbändigen Willen, etwas Besonderes schaffen zu wollen…

Also Leude, CD kaufen und ab auf´s „SPITEFUEL“-Konzert…!

Nu aber los jetzt…!

Kind Kaputt Die Meinung der Einzelnen

Kind Kaputt – Die Meinung der Einzelnen (VÖ 18.01.2018)

verfasst von Marco Capgras

Kind kaputt? Nie gehört. Kein großes Infoblatt dabei. Also mal rein hören. Oh, wenn das mal nicht nach den ´8 Kids‘ hier aus Darmstadt klingt. Beim ersten Hören denke ich mir noch, naja, ein bisschen zu glatt und sauber aufgenommen. Aber schon beim zweiten Durchgang haben mich die Jungs aus Mannheim gepackt. „Sterben auf Zeit“ ist ein verdammt starker Song. Würde ich mir noch wie vor 20 Jahren Mixtapes zusammenstellen, wäre dieser auf beiden Seiten enthalten. Grund genug die Band mal in die Suchmaschine einzugeben. „Die Meinung der Einzelnen“ erscheint nur als CD und wird wohl tatsächlich von der Band selbst veröffentlicht. Also wenn sich da mal nicht noch ein Label findet, das dieses Teil als Vinyl-EP rausbringt, dann weiß ich auch nicht. Post-Punk ist im Moment ja gerade sehr angesagt. Den Vorteil, den ´Kind Kaputt´ meiner Meinung nach haben, ist der Gesang, den man sofort wieder erkennt. Da wird nicht nur gebrüllt, wie man das von Bands wie Fjort kennt, sondern die Stimme gekonnt eingesetzt. Ich bin mir sicher, dass wir von dieser Band noch einiges zu hören bekommen werden. Muss ich mir auf jeden Fall mal live angucken.

Fazit: Starkes Debüt, die Band sollte man im Auge behalten!

 

White Wizzard Infernal Overdrive

White Wizzard Infernal Overdrive (VÖ 12.1.2018)

 

Alter Falter was da im Briefkasten liegt weiß mich zu begeistern. Die Amerikaner von White Wizzard zaubern ihr viertes Album mit dem hübschen Titel „Infernal OverDrive“ aus dem Zylinder.Mit freudiger Meldung dass die beiden Gründungsmitglieder Wyatt Anderson & James J. LaRue wieder im Band Boot sitzen das kann doch dann nur gut werden. Alleine das Cover ist schon ein Hingucker für sich welches ein Fan aus England gezeichnet hat auch für jeden einzelnen Song gibt’s ein individuelles Artwork von diesen Herren. Die alle durchaus sehenswert sind und helfen sich in die Musik hinein zu denken.

Kommen wir zur Musik es gibt feinsten Heavy Metal auf die Ohren die jeden Metaller Freudentränen aufkommen. Aber nicht nur das nur die Spitze dieses Eisberges. Ordentliche Gitarrensolos schmücken den Zwischenraum wenn mal nicht gesungen wird da die Herren gerne mal die 5 Minuten Marke knacken der längste Titel glänzt mit 11 Minuten. Wo man meinen könnte das würde irgendwann ausufern dem ist nicht so. Da gibt’s mit „Chasing Dragons“ eine hübsche Power Metal Nummer die keine Wünsche offen lässt. Von Oh oh oh Chören & Drachen ist alles dabei.

Mit „Storm The Shores“ & „Voyage of the Wolf Raiders“ gibt’s 2 Anti Kriegs Song die aufzeigen das was Krieg ist ein großer Haufen Scheiße der Menschen in den Tod schickt & Familien zerstört. Die Band betont extra dass die Lieder keiner politischen Motivation entspringen. Es ist ein Tribut an alle Männer und Frauen, die gedient haben und im Kampf gestorben sind.

Bei dem Gesang vom Wyatt Anderson fallen mir bei „Infernal OverDrive“ und bei „Critical Mass“ starke Priest Parallelen auf. Ersterer klingt wie der kleine Bruder von Painkiller.

Mit den letzten 3 Songs habe ich definitiv mit meine Lieblings Titel entdeckt. Wunderbarer Instrumenten Einsatz und die Texte übern Tod hinaus weiter zu existieren ganz fantastisch.

Mein Fazit: Mit ihrem vierten Album ist White Wizzard wahrlich ein kleines Metal Schätzchen gelungen welches trotz dem Hau drauf Titel sehr facettenreich ist und nicht nur auf einer Spur fährt.

 

Die Thrasher Endlevel feiern Album Release im November

Am 4 November 2017  veröffentlichen die Albstädter Death/Thrasher ENDLEVEL ihr lang erwartetes Debütalbum „Time To Kill“. Die dazu gehörige Release Party findet am selben Abend im Sonnenkeller Balingen statt.

ENDLEVEL zeigen dem Rest der Metal-Welt, wie man mit brachialem, unbarmherzigen und fetten Sound auftrumpfen kann. Irgendwo in der Schnittmenge zwischen der Unbekümmertheit von ANTHRAX und MALEVOLENT CREATION sowie der Urgewalt von BOLT THROWER angesiedelt, konnten die fünf Schwaben bereits in vielen Konzerten ihre Klasse beweisen, unter anderem beim OUT & LOUD Festival 2016.

Passend dazu veröffentlicht die Band das Lyric-Video zum Titeltrack.

Seht das Video hier:

Endlevel Line Up:

Ken Ratheiser (Lead Guitar, Vocals)
Robin Willkommen (Rhythm Guitar)
Jonas Frey (Drums)
Saša Tripković (Bass)
Robin Richard (Lead Vocals)

https://www.facebook.com/endlevelband/

Hier kann man das Album vorbestellen:

https://play.google.com/store/music/album/Endlevel_Time_to_Kill?id=Buncvu7ezisodtgrp7ilqw7voai

COR Leitkultur

COR – Leitkultur (VÖ 6.10.2017)

Verfasst von Marco Capgras

Leck mich doch am Arsch. Bis jetzt gab´s auf jedem COR-Album ein paar Hits, aber auch immer ein paar Songs, die einfach nicht an mich gingen. Das hat sich gerade geändert, denn auf diesem Album kann ich die Skip-Taste getrost außen vor lassen. Bei so runden Scheiben ist es immer schwierig einzelne Songs hervorzuheben. „Her mit dem schönen Leben“ ist für mich einer der besten Songs. Hab ich doch auch irgendwann mal die Notbremse gezogen und so auf das klassische ´jeden Tag arbeiten´ verzichtet. Und so unterschreibe ich auch die Zeilen: „Was wir wirklich brauchen, um glücklich zu sein: Zeit, Gesundheit, Liebe, Gemeinsamkeit“. „Vollkontakt“ erinnert mich an den Song “Körpereinsatz“ vom „Freistil, Kampfstil, Lebensstil“ Album. Hoffentlich spielen sie den auch live, der geht richtig schön nach vorne: „Fickt euch selbst, mich fickt ihr nicht!“. Geiler Song! Das gilt auch für das ruhigere „Getötet“. Das Gute an COR ist ja auch, dass sie einfach nicht nach den Charts schielen. Die ziehen einfach ihr Ding durch, auf das sie scheinbar immer noch mächtig Bock haben. Und solange dabei Alben wie dieses hier dabei rauskommen, machen sie das hoffentlich noch sehr lange. Mit Songs wie „Propaganda“ kommt man nicht in die Charts, aber man läuft sehr lange in meinem Player: „Und am Ende, sahen wir dann, die Lüge als die Wahrheit an/uns selber als unfehlbar an“. Großartig!

Fazit: Für mich das beste COR Album, so far.

Tibetrea Zauber & Rituale

Tibetrea Zauber & Rituale ( VÖ 2 Juni 2017)

Im unseren heutigen Review geht’s mit der Band Tibetrea mit ihrem vierten Album Zauber & Rituale auf eine wunderbare Reise voller wunderbarer Mythen und Geschichten.

Mir ist unverständlich warum ich auf diese Band nicht schon noch nicht eher aufmerksam wurde nun ja besser spät als nie. Dieses Album ist vieles aber an keiner Ecke eintönig oder langweilig so bringt jeder weitere Titel dem geneigten Hörer vielseitige Emotionen zum Vorschein. Die meiste Zeit trage ich ein Lächeln beim Hören.

Alleine des „Teufels Fußstapfen“ der Leibhaftige durchstreift das Land und wir werden alle das zeitliche segnen aber lassen uns die Freude dabei net nehmen.

Besonderes Schmankerl auf der Platte was ich bisher noch nicht so in Kombination mit dem Musik Genre kenne ist die Trompete. Bei oben erwähntem Titel bekommt es einen richtig schönen Jazz Flair. Mausert sich mit zu einem meiner Lieblinge.

Eine wunderbare Idee dieses Instrument in das Schaffen einfließen zulassen. Das gibt dem Ganzen Individualismus.

Zitat: Ihr seid doch alle Individuen ja wir sind alle Individuen und ihr seid doch alle völlig verschieden „Leben des Brain“                

Bei ernsteren Themen wie „The Ugly Witch“ wo besagte Hexe ins Fadenkreuz der Menschen gerät die ihre „Fähigkeiten“ verteufeln wird es bleibt trotz der verspielten Leichtigkeit ein bitterer Beigeschmack zurück.

Na da will der Goethe nach einen Schatz graben da hat sich die Band des Dichter angenommen. Warum mich die Anfangsmelodie mich an den Pink Panther erinnern ist mir selber nicht so ganz klar der Text lässt mich nachdenklich zurück.

Uh bei “Book of the Dead” da hat die Bande ein faszinierendes Thema aufgegriffen von dem ich auch absolut begeistert bin Ägypten & ihre Götter. Wundervoll umgesetzt.               

Bei den instrumentalen und mit fremder Sprache geschmückten Stücken sind Parallelen zu Bands wie Faun oder Schandmaul nicht weit das meine ich als Kompliment da beide Bands großartige Musik zelebrieren. Da fällt mir ein warum waren Tibetrea noch nie aufm Feuertanz Festival?         

Airship Pirates Song: Erinnert von der Thematik irgendwie an die Kinderserie Käpt’n Balu  da gab es ja auch Luftpiraten mit ihren Anführer Don Kanaille. Wäre auch ein idealer Sound für ebenso einen Film zu dem Stück würde auch Käpt’n Jack Sparrow das Tanzbein schwingen.

Die Spaßgarantie für zukünftige Liveauftritte ist mit dem Song sicher ebenso das Trinkgelage „Bier & Met“ dieses hat ja auch noch einen pädagogischen Wert. Da ist mitsingen verpflichtend.

Das Booklet entspringt einen Fantasy Roman. Viel Feuer, mystische Gestalten Geister, Stein & Baum Menschen und die Band die ums Feuer tanzt oder besser gesagt es beschwört. Das Cover wacht über die Hörer im wahrsten Sinne ein offenes Auge in Flammen.           

Mein Fazit: Was ich hier festhalten kann ist das diese Barden/innen beim Festschmaus eines kleinen gallischen Dorfes garantiert nicht gefesselt am Baum hängen werden. Tibetrea-Pressebild-Hochformat                

Once_Human – Evolution Review

Once_Human – Evolution (VÖ: 10.02.2017)

Once_Human meldet sich nach dem etwas holprigen Erstlingswerk The Life I Remember mit ihrem zweiten Long Player Evolution zurück. Glaubt man Logan Mader, der zusammen mit Lauren Hart diese Band ins Leben gerufen hat, hat hier ein wirklicher Evolutionsschritt stattgefunden. Er spricht von außergewöhnlichem Death Metal, komplex und emotional mit fast niederschmetternder Härte.  Also hören wir mal rein:

Flock of Flesh: Stimmiges Gitarrenintro. Laurens Stimme verbreitet Wut, verbreitet Hass. Ab 3:30 mal kurz Luftholen, eine ruhige Passage die in die Eingangsmelodien mündet bevor der Song akustisch entschwindet.

Eye Of Chaos: Ruhiger Einstieg bevor einem die Stimme von Lauren vom Stuhl haut. Dieser Song zeigt die große Bandbreite der Trademarks, die diese Band auszeichnen, u.a. auch plötzliche Clean Vocals. Nicht ohne Grund ist dieser Song als Vorabveröffentlichung ausgewählt worden.

Mass Murder Frenzy: Verhalten beginnend schraubt sich dieser Song nach oben um dann in die Kategorie der  Nackenbrecher aufzusteigen. Gnadenlos hämmern die Drums durch den Song, sehr passend zur stimmlichen Darbietung.

Gravity: Auch dieser Song fällt durch seine abwechslungsreiche Struktur auf. Die Gitarre hat im zweiten Teil des Songs sogar etwas Prog/Jazz Anleihen. Interessant auch die sphärischen Passagen, die einem doch eine kurze Verschnaufpause gönnen.

Dark Matter: Sagte ich weiter oben etwas von gnadenlos hämmernden Drums? Revidiere ich sofort. Was bei Dark Matter aus den Boxen kommt, hat schon etwas von einer gnadenlos abgefeuerten Salve. Dabei wirkt der Gesang auf mich weniger brutal, eher etwas beruhigend, führend. Nach zwei Minuten schwirrt dann kurz die Leadgitarre durch das akustische Geflecht um nach ein paar Augenblicken wieder in der Songstruktur gefangen zu sein.   

Paragon: Melodischer Einstieg in ein Stück durch das man hin- und hergerissen wird. Mein persönliches Lieblingsstück auf der Scheibe. Nicht nur wegen der clean gesungenen Passagen. Nein, hier ist alles stimmig.

Drain: Ein etwas anderer Einstieg in das Geschehen. Prog meets Growl, urplötzlich wieder in cleanen Gesang mündend. Dann wieder sehr anspruchsvolle Gitarrenläufe, die sehr gut mit dem Gesang harmonieren ohne das der Gesang zu melodisch wirkt. Sehr gute Performance. Das Outro ist zum hinknien.

Killers For The Cure: Wieder ein Stück mit Nackenbrecher-Qualitäten aber nicht ohne die kurzen, notwendigen Verschnaufpausen zwischendurch – wegen der Whiplash Gefahr versteht sich.

Passenger: Sehr gut strukturierte Gitarrenpassagen führen einen in das Stück um in einem Wechselspiel mit dem Gesang an Fahrt aufzunehmen. Es wird aber nicht stoisch durchgespielt sondern man variiert. Natürlich, möchte man fast anmerken, ist der Klargesang auch in diesem Stück zu hören und wie schon in den Stücken zuvor fein portioniert eingesetzt. Dieses letzte Stück der Scheibe macht Lust auf mehr.

Fazit:

Once Human ist von einem Projekt zur Band gewachsen. Logan Mader, Gitarrist und Produzent, zieht hier die Fäden. Den Gesangspart übernimmt Lauren Hart. Ein Vergleich mit der zornigen Angela Gossow drängt sich auf. Aber Vorsicht, hier habe wir es nicht mit einer Nachahmer-Nummer zu tun sondern hier tut sich etwas Neues auf. Evolution könnte seinem Titel gerecht werden, ist es doch ein Riesenschritt für die Band in die richtige Richtung. Auf jeden Fall ein frisches, unverbrauchtes Album von einer Band, die auf jeden Fall auch auf meiner „Live“-Liste steht.

Anspieltipps: Eye of Chaos, Gravity, Paragon, Drain, Passenger

Band:

Logan Mader – Guitar

Lauren Hart – Vocals

Dillon Trollope – Drums

Damien Rainaud – Bass Guitar

Skyler Howren – Guitar

Max Karon – Guitar

Meine Wertung:  8,5/10

Corvus Corax Ars Mystica Review

Corvus Corax Ars Mystica (VÖ 29.7.2016)

Corvus Corax stehen allein mit ihrem Namen schon für eine Legende unter den Spielleuten. 1989 schlägt die Geburtsstunde der ostdeutschen Mittelalter-Band, als Wim und Castus sich als Duo zusammen tun. Ihre Instrumente bauen die Musiker anfänglich selber und bereisen in den folgenden Jahren mit verschiedensten Bands des Genres die Mittelaltermärkte der Nation. Im Laufe der Geschichte von Corvus Corax, sind sie in unterschiedlichsten Formationen unterwegs und mit wechselnder Musikerstärke. so wir aus dem Duo schnell ein Quintett, welches 1991 das erste Album „Congregatio“ aufnimmt und veröffentlicht. Zu diesem Zeitpunkt touren die Mannen von Corvus Corax bereits durch Europa und Japan. 1993 legen sie mit „Inter Deum Et Diabolum Semper Musica Est“ nach. Auch die folgenden Jahre sind sehr vom Schaffensdrang der Musiker geprägt und so folgen weitere Veröffentlichungen. Die wohl außergewöhnlichste ist die Single „Tanzwut“, welche 1996 erscheint und zum gleichnamigen Nebenprojekt führt. Hier verbinden Corvus Corax elektronische Beats mit mittelalterlichen Klängen. Doch ruhen kommt für die Barden nicht in Frage und so jagen die Veröffentlichungen sich und man kommt 2013 auf 26 Alben, was für 21 Jahre Bandgeschichte schon sehr beachtlich ist.

Meine erste Bewertung in diesem Jahr (2016) und dann gleich was ganz besonderes. Wenn sieben Raben aus Berlin sich in die Lüfte erheben schlägt jedes Mittelalter Herz höher.

Mit der vorliegenden Scheibe zeigen die Herren was so die letzten 27 Jahre an klangvollen Melodien entstanden sind welche hier nun vereint werden. Zu meiner Erleichterung verzichtet auf man einfallslose Titel wie Best Of oder das Beste aus 27 Jahren. Wir sind ja nicht bei der Chartshow jener gewählte Titel „Ars Mystica“ was die Kunst des Mystischen bezeichnet. Das trifft es wirklich nicht zu vergessen das ausdrucksstarke Cover ich vermute stark mal dass es mit Aquarell gezeichnet wurde. Eine Hügellandschaft in der Ferne (die das kommende repräsentiert) ein Vollmond am Firmament der sich in einen kleinen See wiederspiegelt (dies steht für das Gegenwärtige) dieser ist umgeben von knochigen alten Bäumen die kein Blattwerk mehr tragen hier ist eindeutig der Bezug auf das vergangene. Abgerundet letztlich durch 7 Raben (wofür die stehen dürfte klar sein) die sich auf allen Ebenen aufhalten. Eine schön durchdachte Symbolik.

Was mich ziemlich froh stimmt das gerade in dieser schnelllebigen Zeit es sie doch noch gibt Musiker die sich den Mittelalterlichen Klängen verschrieben haben trotz ihrer langen Schaffenszeit bzw. Bestehens ihre Instrumente mit denen sie begannen ihren Weg zu gehen nicht irgendwann an den buchstäblichen Nagel hängen und dann nur noch wie Innovationslose gesichtslose Combos die alle gleich klingend über die Märkte geistern.

Beim Lauschen der einzelnen Stücke oder gar des ganzen an sich vergisst man wie trüb und grau die Welt rundherum ist. Es ist wie bei einem Film wo beim Prolog ein Buch zu sehen ist welches aufgeschlagen wird. Gefolgt mit den magischen Worten Es war einmal vor langer Zeit… Ein oder mehrere tragische Helden, die große unerreichte Liebe, epische Schlachten zwischen Gut und Böse. Solche Bilder entstehen vor dem geistigen Auge besonders dann wenn eine bekannte Melodie das Ohr von Mittelalter sowie Serienfans umschmeichelt.

Die Rede ist natürlich von „Games of Thrones“ waren sie ja als Live Musiker vor Ort als die erste Pilotfolge vom „Games of Thrones“ gedreht wurde für die Herren Corax der Ritterschlag schlechthin. Majestätisch in die Tat umgesetzt haben sie auch den Titel „Is Nomine Vacans“ welcher Zockerfreunde aus dem Computer Spiel „Gothic 3“ durchaus bekannt sein sollte. Da fällt mir ein da habe ich auch mal den ersten Teil gezockt aber irgendwie habe ich die Übersicht verloren und dann lieber aufgehört. War dann bei Diabolo gelandet das war mehr nach meinen Geschmack.

Die Scheibe beinhaltet 15 Titel wo das kürzeste Stück am Anfang ist unter 2 Minuten gibt man sich nicht zufrieden (Besonders freue ich mich immer über Interpretationen vom Palästinalied dieses hält sich über 8 Minuten) aber wer Corvus Corax kennt weiß das Zeit im Gepäck ein wichtiges Utensil ist. Wer dies nicht mitbringen kann soll auf dem Marktplatz gehen und sich vom Gaukler Mario dem Bärtigem sein Ohr blutig schwätzen lassen. Für Menschen die auf einer Wiese liegen und sich stundenlang dem Himmel widmen können dürften hiermit die perfekte Untermalung haben.    

Fazit: Seien es nur einzelne Stücke oder im einen Ganzen das Album macht sehr viel Freud und wenn dann noch eine Horde Pink Fluffy Unicorns an einen vorbei laufen ist alles gut.   

Line Up:

Castus Rabensang: Gesang, Dudelsack, Biniou, Schalmei, Cister, Trumscheit, Drehleier

Norri aka Harmann, der Drescher: Davul, Percussion

Jordon: Dudelsack, Schalmei, Zink

Pan Peter: Dudelsack, Schalmei

Vit: Dudelsack, Schalmei, Zink

Hatz: Schlagwerk

Steve the Maschine: Schlagwerk, Percussion

Soundqualität: 9/10                Variation: 9/10                      Cover: 9/10        Gesamt: 9/10