Dieses Jahr begibt sich die Zeitreise-Crew von Tibetréa auf die Spuren der Unsterblichkeit. Die Fantasy-Folker nehmen vier neue Songs auf, die sie zwischen Juni und September als Singles veröffentlichen werden.

Die rumänische Göttin „Paparuda“ wird in Zeiten der Dürre um Regen angefleht und steht für Fruchtbarkeit. Die Energie neuen Lebens fangen die Musiker in einem rhythmischen Tanzstück ein.

Der Song „Frozen Tears“ basiert auf einer neuseeländischen Legende. Hine Hukatere ist eine Maori-Göttin der Berge, die sich in einen Menschen verliebt. Als er stirbt, weint sie viele Tränen der Trauer und lässt sie zu einem kristallenen Berg gefrieren, der auf ewig an ihre große Liebe erinnern soll. Der Name der Göttin wird im Stück mantraartig wiederholt, der Beat erinnert an einen Herzschlag.

Auch wenn Merlin, der große Zauberer, kein Gott ist, dürfte er doch unsterblich sein. Im Stück „Waldlieder“, der im Pagan-Folk-Sound gehalten ist, geht es um Merlins enge Verbindung zu den Bäumen und Tieren des Waldes. Den Song beginnen vietnamesische Maultrommeln. Im rhythmischen Zwischenteil duellieren sich Sliding-Didgeridoo und E-Bass. Der deutsche Text basiert auf einem Gedicht von Nikolaus Lenau.

Während die Sängerinnen von Tibetréa die beiden Göttinnen-Stücke auf Maori und Rumänisch singen, ist die Sprache des Stückes „Valhalla“ Deutsch. Geschrieben ist der Song aus Sicht von Kriegerinnen und Kriegern, die Ihre Hörner auf die gefallenen Mitstreiter erheben und Thor um Beistand bitten. Tiefer, stampfender Rhythmussymbolisiert den Weg der Helden, ein Wikingerhorn leitet den mystischen Song ein. Im Sommer plant die Band den Dreh eines Musikvideos mit verschiedenen Wikingergruppen zu diesem Lied.

Mit den neuen Liedern bleiben Tibetréa ihrem mit dem letzten Album „Penta“ eingeschlagenen musikalischen Weg treu und verfeinern ihren festivaltauglichen Akustikrock-Sound.