Fans des mystischen Prog-Metal von ORYAD haben sehnsüchtig auf die zweite Videosingle der Band gewartet, die nun am 13. April veröffentlicht wird – und mit dem lebendigen und wunderschön abwechslungsreichen Song “Eve” sollen sie nicht enttäuscht werden: Sie werden von ihm direkt in eine mystische Welt gesogen.

Mit einem leisen Drone-Intro, ergänzt durch gespenstisches Flüstern und dissonante Streicherelemente, werden die Ohren verwöhnt und die Gedanken sofort aus der Stressspirale und der tristen Monotonie des Alltags herausgerissen. ORYADs epischer Sound kommt schwer und düster daher, mit einer Reihe von langen Hi-Gain-Akkordschichten. Das Intro der Single baut sich weiter auf, bevor die Strophe den kraftvollen Vocals von Bandleaderin Moira Raum zur Entfaltung gibt.
Überraschenderweise setzt der folgende Refrain mit einem Black-Metal-artigen Blast-Beat ein, während die darauf aufbauende Gesangs-Hookline den Song auf eine noch größere, epische Ebene hebt. Während des Instrumentalteils im weiteren Verlauf des sechseinhalbminütigen Stücks kommen weitere Streicher hinzu, um die Dynamik noch einmal zu steigern, bevor der ultimative Breakdown mit einem kantigen, sich wiederholenden Gitarrenriff einsetzt, während immer mehr Elemente hinzugefügt werden, um diesen Teil mit einem Prog-Drum-Groove abzuschließen.

Begleitet von einem wunderbaren Musikvideo, entführen ORYAD in ein verträumtes Unterweltsszenario und beschreiben “Eve” wie folgt: „Dieser Song ist ein Monolog, in dem Eva ihrem ursprünglichen Versucher widerspricht, um für ihre eigene Persönlichkeit einzustehen, anstatt die Schuld für alle Schwächen der Menschheit auf sich zu nehmen. Die Poesie wurde von Edna St. Vincent Millays ‘Sonnet II’ in ‘Epitaph for the Race of Man’ inspiriert. Was wir besonders geliebt haben, war die Vorstellung, diesem Song schwere Doom- und Black-Metal-Anklänge hinzuzufügen, um einer der mythischen Mütter der Menschheit eine besondere Note zu verleihen.“
Die Bridge endet auf einer atemberaubenden hohen Sopran-C-Note, gesungen von Moira, die ein klassisches, emotionales und dramatisches Intervall in Moll-Sechs auf dem darunter liegenden Akkordfundament aufbaut. Der Refrain beginnt mit einzelnen Schlägen, die für Aufregung und Spannung sorgen, bevor er direkt wieder in den Blast-Beat-Teil übergeht.
Und so wie wir von den atmosphärischen und doch wieder eindringlichen Vibes zu dieser verführerischen Tür gelockt wurden, driftet nun ein einzelnes Gitarren-Picking-Muster in die Ferne wie ein brüchiger, unausgesprochener Abschied – oder doch nicht?

Jeder Song – “Eve” eingeschlossen – auf ORYADs kommendem Album “Sacred & Profane” (VÖ: 25. Mai) spricht für eine tiefe Verbundenheit mit der Natur und ihren Geistern. Die Musik hat die Fähigkeit, ihre Zuhörer*innen durch eine bunte Palette von Emotionen zu tragen; eine Reise, die die Band wie folgt beschreibt: „In unserer Gesellschaft haben wir so viel von der menschlichen Erfahrung betäubt und Teile von uns selbst abgeschottet, indem wir behaupten, dass Wut zum Beispiel nur hässlich sein kann. Dass Trauer versteckt werden sollte. Dass es gesellschaftlich akzeptabel ist, nur in ihren helleren Geschwistern Liebe, Freude und Hoffnung zu schwelgen… was diese drei nur noch süßlicher und homogener macht.“
„Eve“ wurde von Moira Murphy, Matt Gotlin-Sheehan und Luca Grieman in den The Band Cave Studios in Denver sowie bei Toxoplasma Records in East Tennessee aufgenommen. Vikram Shankar hat wieder einmal fantastische Arbeit beim Mischen und Mastern dieses episch-mystischen Songs geleistet, der Elemente aus früheren klassisch-romantischen und barocken Perioden mit einem modernen Black-Metal-Dark-Prog-Touch verbindet.
Fans und solche, die es werden wollen, werden dieses kunstvolle, mystische Stück definitiv genießen. “Eve” ist ab sofort auf allen Plattformen erhältlich; das Musikvideo ist auf YouTube verfügbar:

Hier geht es zum Video: https://youtu.be/84mDXOraYRE

Oryad’s kommendes Album „Sacred & Profane“ wird am 25. Mai 2023 veröffentlicht und kann hier vorbestellt werden: https://orcd.co/oryad