Lange haben sich die Herren Coppelius Zeit gelassen, lange haben Sie sich zurückgezogen, um ihr neustes Album zu kreieren; nur um jetzt mit Ihrem neusten Langspieler „ABWÄRTS“ das wohl mutigste Coppelius Album zu veröffentlichen. So hart und brachial wie noch nie, so sehr Rock-Band, wie man es sich wünscht, aber auch so mutig und experimentell instrumentiert, wie auf noch keinem Vorgängerwerk.

„Rainmaker“ eröffnet die Platte mit einer Fülle an Neuerungen, die die Wandlungen der Band in verschiedenen Facetten ankündigen. Treibender Beat, archaisch und gleichzeitig modern wirkender Chor, die bekannten und dennoch unheimlich fern wirkenden Gesangsstimmen, die Regen herbeiflehen, – alles in einer Atmosphäre, die wie ein Roadtrip anmutet. Coppelius verschmelzen auf „Abwärts“ Historizität und postmoderne Gegenwart wie nie zuvor. Dabei bedienen sie sich verschiedener Genres, Stilmittel und Zitate sowie selbstgebauten Klangapparaturen. Durch das wohlbekannt eigene Klanguniversum von Cello, Kontrabass und Klarinette schaffen sich Coppelius einen ganz eigenen Stil, der, egal ob das vorliegende Stück ruhig, oder voller Druck nach vorne ist, jederzeit einen hohen Wiedererkennungswert hat. Die Band klingt dabei weder eintönig noch repetitiv, da sie verschiedenste Einflüsse in ihre Songs verweben.

So darf man sich auf einen Streifzug durch die Facetten unserer modernen und historischen Musikwelt freuen: mal poppig angehauchte Klänge in „Nur für dich“, nur um einige Songs später den Thrash-Metal Klassiker „Bloodline“ von Slayer im coppelianischen Klanggewand erstrahlen zu lassen – oder wie die Herren sagen ‚im unveröffentlichten Original‘. Es folgen progressive Songs wie „Eeee“ und „Spiesser“, die durch das übliche Klangbild der Klassik garniert musikalisch neue Kontextfelder schaffen. Ebenso lädt die Band zu unheimlichen und fantastischen Bilderreisen mit tanzbarem Groove ein in „Kryptoxenoarchäologie“ und „Mein Grab“. Die Verbindung zu System of a Down schlugen die Berliner Herren bereits 2019 auf dem Kammerarchiv – dieses Mal dürfen wir uns auf „Chop Suey“ freuen.
Auch ruhige Klänge werden im neusten Langspieler angeschlagen – „Alte Freunde am Kamin“ regt zum Nachdenken und Schwelgen in Erinnerungen an. Mit „Si Dolce“ haben Coppelius wohl eine der schönsten Oden an die Kunst der Coronazeit geschaffen – und mahnen indirekt, eben jene nicht ins Hintertreffen geraten zu lassen. Und da diese Zeiten auch Musiker weltweit mehr zusammenrücken ließen, darf sich das ‚hochverehrte Auditorium‘ auf einen ganz besonderen Gastgesang auf diesem Coppelius Album freuen: Tim „Ripper“ Owens (ehemals Judas Priest, heute KK’s Priest) steuerte den Gesang zum destruktiv-progressiven Song „I Hate“ bei. Darüber hinaus war es neben der besonderen Instrumentierung schon immer ein Alleinstellungsmerkmal der Band, dass die Herren Coppelius sich bei Ihren Gesangparts abwechseln. Dieser Linie bleiben die Herren sich weiterhin treu.

Erscheinen wird dieses Meisterstück mit dem klangvollen Namen „Abwärts“ am 27.01.2023 bei Foxy Records/samsonido, Vorbestellungen sind ab sofort natürlich möglich!

https://coppeliushilft.de/abwaerts/

Es gibt die Möglichkeit das Album alleinstehend zu erwerben, in einer limitierten Box-Edition (mit Brotzeitdose, Schlauchschal und Notizbuch als Beigaben), oder als geschnürtes Paket aus Abwärts und einem Konzertticket für die kommende Tour. 

220 Jahre Jubiläumskonzertreise

Da man nun wieder mutig weiter in die Zukunft planen kann und ganz besondere Zeiten anstehen, wagen COPPELIUS bereits einen Ausblick in das nächste Jahr. 2023 heben wir nun das Absinthglas zum Toast für ein historisches Jubiläum:

220 Jahre Coppelius!

In diesem historischen Jahr gibt es auch ein neues Album der Herren Coppelius zu hören. Auf der dazugehörigen Jubiläumskonzertreise spielt die Kapelle Werke vom neuen Album und aus dem zweihundertundzwanzigjährigen Oevre.

Alle weiteren Infos erhalten Sie fließend auf unseren Seiten und sozialen Kanälen im galvanischen Netz sowie an den Vorverkaufsstellen Ihres Vertrauens.

20.01.23 Wilhelmshaven, Pumpwerk + Feline & Strange
21.01.23 Andernach, JUZ Live Club + Aeronautica
09.02.23 Leipzig, Werk 2 + The Trouble Notes
10.02.23 München, Backstage + Tales of Nebelheym
11.02.23 Wien, Szene
23.02.23 Rostock, M.A.U. Club + The Trouble Notes
24.02.23 Jena, F-Haus + Tales of Nebelheym
25.02.23 Annaberg Buchholz, Alte Brauerei + The Trouble Notes
26.02.23 Berlin, Hole 44 + The Trouble Notes
02.03.23 Frankfurt, Das Bett + Aeronautica
03.03.23 Siegburg, Kubana + Aeronautica
04.03.23 Hannover, Musikzentrum + Aeronautica
05.03.23 Hamburg, Knust + Feline & Strange
10.03.23 Oberhausen, Kulttempel + Aeronautica
11.03.23 Kaiserslautern, Kammgarn + Aeronautica
12.03.23 Nürnberg, Hirsch + Aeronautica
16.03.23 Stuttgart, Das Cann + Aeronautica
17.03.23 Freiburg, Jazzhaus + Aeronautica
18.03.23 Karlsruhe, Substage + Aeronautica