EAMONN McCORMACKs “Storyteller”: Digitaler Albumrelease, Videopremiere und Live-Q&A an Karfreitag auf YouTube!

Es ist etwa eine Woche her, dass der irische Bluesman Eamonn McCormack seinen Fans versprach, alles zu tun, um die erzwungene Verschiebung der physischen Veröffentlichung (jetzt 29. Mai) seines kommenden, bereits jetzt hochgelobten Albums “Storyteller” und die einwöchige Verspätung des Digitalreleases wiedergutzumachen. Er versprach Specials und Überraschungen – und natürlich lässt er niemanden lange warten. Macht euch bereit für Freitag, 10. April, um nicht nur den digitalen Release von “Storyteller” zu feiern, sondern auch an der Videopremiere des Album-Openers “The Great Famine” bei YouTube um 10 Uhr (MESZ) teilzunehmen. Und aller guten Dinge sind drei, um den diesjährigen Karfreitag für die Fans so schön wie möglich zu gestalten: Eamonn wird außerdem für ein schnelles Q&A bei YouTube bereitstehen und ist gespannt auf das erste direkte Feedback von alten und neuen Fans, mit denen er diesen besonderen Tag teilen kann.

Doch das lange Wochenende vor uns ist auch eine Zeit der Nachdenklichkeit, um zur Ruhe zu kommen, zu reflektieren und dankbar für das zu sein, was wir haben. Es ist eine perfekte Zeit für einen so tiefgründigen und berührenden Song wie “The Great Famine”, gesungen von einem Künstler, der dabei aus Trauer sowie aus Hoffnung schöpft. Der Song selbst handelt von einem der tragischsten Ereignisse der irischen Geschichte, wie der Musiker erzählt:

“Ich wollte schon sehr lange über die Große Hungersnot in Irland schreiben. Vielleicht seit ich in der Schule davon gelernt habe, noch bevor ich ein Teenager war. Ich war fasziniert von diesem Geschehen der irischen Geschichte, das die Population unseres Landes buchstäblich halbiert hatte. Ich wollte den Horror und die Ernsthaftigkeit einer Tragödie, die nicht hätte passieren sollen,  in einen Song übertragen. Es gab genug Nahrungsmittel, aber Irland war eine britische Kolonie und die Iren außerhalb der großen Städte waren hauptsächlich arme Bauern, deren Miete an die englischen Verpächter von der Kartoffelernte abhing, was das Hauptnahrungsmittel und die einzige Überlebenschance vieler Familien war. Als Kartoffelfäule die Ernte ruinierte, wurden Familien von ihren kleinen Farmen verwiesen und mussten verhungern. Diejenigen, die glücklich genug waren, nach Amerika zu reisen, durchlebten einen weiteren Albtraum auf den sogenannten Coffin Ships, da 30 Prozent der Menschen an Bord an Unterernährung und Krankheit verstarben. Ich frage mich nur, warum? (Welch quälende rhetorische Frage!)”

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