Independent Labelservice SAOL feiert 10-jähriges Bestehen

Als vor 10 Jahren eine junge, wilde Thrash-Metal-Crew namens CRIPPER ihre erste Veröffentlichung vorbereitete, war noch nicht klar, wie stark diese die Musikbranche in Deutschland verändern würde. CRIPPER hatten nämlich weder Plattendeal noch eine Lösung für die knifflige und lästige Promoarbeit. Beim Abklopfen verschiedener Promoagenturen stellte sich schnell heraus, dass PR und Promo ohne jegliche Vertriebsstruktur ein sinnloses Unterfangen zu werden schienen. Das sah auch das Team der CMM GMBH in Hannover so und nahm die Zwickmühle der Band zum Anlass, eine Lösung dafür zu entwickeln. Heraus kam SAOL – SERVICE FOR ARTIST OWNED LABELS. Eine One-Stop-Lösung, die kurzerhand beide Bereiche abdeckte: PR/Promo einerseits sowie Herstellung/Vertrieb andererseits. 

Erstmalig sollten so aufstrebende Bands ohne Deal eine Plattform erhalten, mit dem Ziel, ihre Werke selbstbestimmt aber professionell so zu veröffentlichen, dass sie von der Presse als reguläre Album-Releases wahrgenommen und akzeptiert werden. Die Rechte an ihrer Musik sollten dabei in den Händen der Künstler verbleiben.  Diese Idee war im Jahre 2008 neu, entwickelte jedoch schon bald eine Eigendynamik, die international zu einer Vielzahl von Nachahmungen führte. Indes wuchs SAOL über den Gründungsanspruch hinaus und etablierte sich als Alternative auch zur damaligen Label-Landschaft – oder auch als Sprungbrett in Letztere.

Bis heute gehen teils namhafte Künstler den SAOL-Weg auch in Gegenrichtung: als sichere Sandbox für ausgefallene Projekte außerhalb der bestehenden Labeldeals mit ihren Hauptbands. Weitere kommen hinzu, die sich als Band reformieren und dabei den Schritt in Richtung Independent Artist wagen wollen. Ob Newcomer oder gestandene Person des öffentlichen Interesses – seit 10 Jahren schätzen SAOL-Kunden aus aller Welt die gleichen Aspekte dieses Label-Service und den Status, der sich daraus ergibt: Selbstbestimmung bei Vertrieb, Marketing, den Feinheiten der Budgetierung sowie in der Gestaltung ihrer Story durch die hauseigene PR. Als Partner gemeinsam mit CMM an ihrer Karriere zu arbeiten, hat sich für viele von ihnen bewährt.
Und nicht zuletzt gab es immer auch teils breit aufgestellte Independent-Labels, die in SAOL nicht eine Konkurrenz sondern einen praktischen Helfer sahen, um ebenfalls durch CMMs Kanäle zu veröffentlichen und dabei ins Blickfeld der Medien zu geraten.

Quelle CMM GmbH

CRIPPER blieben für drei Alben in der SAOL-Familie und konnten so kontinuierlich ihre Popularität und Verkaufszahlen steigern. Durch das CMM-Netzwerk bekamen sie europaweite Support-Tourneen, spielten die 70000TONS OF METAL und wurden flügge: Sie erhielten einen Deal bei einem großen Label. Heute, nach ihrer Auflösung, sind die Mitglieder der ehemaligen Band immer noch Freunde von Team CMM und einige von ihnen sogar wertvolle, starke Knoten in dessen kreativem Netzwerk.

Ein anderes Beispiel ist die kanadische Band STRIKER, die, von einem großen Independent-Label kommend, nach zwei erfolgreichen Platten und mehreren Tourneen mit CMM/SAOL soeben auch das dritte ihrer bisher insgesamt sechs Alben über SAOL veröffentlichte. Mit diesem gewagten Schritt vom sicheren Labeldeal zur Independent Band konnten Striker ihre Musik wie gewünscht reformieren und gleichzeitig ihr eigenes One-Band-Label Record Breaking Records voranbringen. Die sympathischen Kanadier sind gerade in Europa gelandet, um mit den Freunden von SKULL FIST ihre erste komplett selbstbestimmte dortige Doppel-Headlinertour zu starten. Damit sind Striker nun auch auf dem alten Kontinent hundertprozentig independent unterwegs.
Vom “Rock Hard Deutschland” werden sie passenderweise begeistert mit #2 des aktuellen Soundchecks begrüßt.

„Partnering with CMM has been the best business decision we’ve ever made. Major label connections for independent artists. If you have the vision they have the expertise.“

Tim Brown, STRIKER

„I think the idea behind SAOL is extremely good, as it helps on the highly competitive market, to give bands an opportunity to benefit from SAOL’s experience and professionalism, and to overcome the first hurdles in the business.“

– Rudolf Schenker, Scorpions

Melancholia das Solo-Album von Holly Loose erscheint diesen Freitag

Eine Stimme wie ein Glas Whiskey: rauchig, tief und rau, aber auch samtweich und glänzend, irgendwo zwischen Cohen und Waits – dafür steht Holly Loose, Frontmann der „Letzten Instanz“. Seit 25 Jahren trägt er sich mit der Idee zu einem Soloalbum – nun ist es soweit: Am 23. November erscheint Melancholia!

Der Musiker und Sänger, Lyriker, Kinderbuch- und Romanautor Holly Loose hat seiner Kreativität ein Vierteljahrhundert zum Reifen gegeben und legt nun ein Werk vor, dem man die Sorgfalt und Zeit, die Liebe zum Detail auch anmerkt. Getragen von Hollys einzigartiger Stimme führt Melancholia durch die Welt der Schwermut: Traurig und nachdenklich, voll von Erinnerungen und Träumen, aber auch immer wieder voller Hoffnung und Zuversicht.

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Allein mit Sprachgefühl gelingt es Holly, Wolfsheims „Kein Zurück“ ganz neue Bedeutungsebenen zu verleihen. Mit „John Maynard“ vertont Holly die kongeniale Seemannsballade Theodor Fontanes neu und bringt die Geschichte des aufopferungsvollen Helden zurück in unsere Zeit. In Eigenkompositionen wie „Muscheln am Strand“ und „Ich war“ taucht Holly ein in die gar nicht immer so leuchtenden Zauberwelten der Kindheit, „Der Stein“ und „Alle Wasser“ spüren der Vergänglichkeit der Dinge nach, „Unsere Zeit“ und „Schwanenkönig“ fragen schließlich, was nach dem Leben kommen könnte…

Es ist ein Album zum Denken und Mitdenken, zum Träumen, Fühlen und sich Berühren lassen – ohne Angst vor Pathos und immer aufrichtig in seinem Anliegen. Hollys rauer Bass nimmt mit auf die große Fahrt zu den Fragen des Lebens, eingerahmt von den zarten, verführenden Sirenenstimmen von Silke Meyer (Frau Schmitt, Subway to Sally) und Hollys Tochter Lou Liberté Burchardt. Betont zurückhaltend begleiten Sebastian Meyer (drums) und Stephan Klement (Akustikgitarre). Ein Album wie dafür gemacht, eine schweigende Runde am Lagerfeuer, eine Nachtfahrt auf leerer Autobahn oder ein Glas Whiskey vor dem Kamin musikalisch zu begleiten!

„Melancholia“ erscheint am 23.11., ab dem 06. Dezember wird die Platte auch als digitales Nikolausgeschenk überall erhältlich sein.

Wer Holly mit „Melancholia“ live erleben will – eine Möglichkeit bietet sich auf den Wacken Winter Nights!

 

Friedemann Ich leg mein Wort in euer Ohr Review

Friedemann – Ich leg mein Wort in Euer Ohr. (Bereits erschienen)

verfasst von Olly Capgras.

Friedemann. Mein Inbegriff vom nordischen Typen. Kühl, bedacht, schnörkellos und direkt. Und genau so kommt das Album daher, direkt. Wie persönlich, offen, überlegt, eckig und eben genau auf den Punkt kann eine Platte sein. Voilà, genauso. Musikalisch wird hier eine abwechslungsreiche Bandbreite abgearbeitet. Von Ballade über Wah-Wah Hippie bis rockig und Balkanpolka und Lagerfeuerromantik, aber niemals langweilig. Romantik mag sich allerdings nicht einstellen bei dieser Wucht der Gedanken, bei der feinen Ausarbeitung der Themen eines jeden Alltags. Wie ein glühendscharfes Messer schneidet Friedemann ins Fleisch der momentanen Gemengelage, sucht nach Alternativen und feuert Breitseite gegen die unsäglichen blau-braunen, die eben genau keine ist (Die Alternative). Es riecht nach Tod und Blut auf den Straßen (Frieden) und wir müssen uns sagen lassen, dass es zu wenig ist das alles immerzu nur zu beklagen. Abgerechnet und befreit wird sich um sich ganz klar von Allem zu distanzieren wenn es eben genau nicht mehr so weiter geht (Ich nicht mehr). Das dritte Solo-Album kommt ausgereift daher, zeigt wie es in Friedemann aussieht, dass es brodelt und es Ihn antreibt ohne sich selbst aus der Verantwortung zu nehmen für den Scheiss unserer Zeit. Ich freue mich auf Friedemann live in der Oetinger Villa in Darmstadt wenn das Ganze noch durch Kraft und Wut und Gefühl auf der Bühne unterstrichen wird.

Diabolic Sign With Indie Recordings and Announce European Tour

We are very excited to announce that blackened death metallers Diabolical have signed with Indie Recordings! Diabolical’s highly anticipated, sixth full-length album will be released early next year. The band will also hit European roads in 2019, and will give hell-of-a-show in more than thirty cities across the Old Continent, along with Septic Flesh, Krisiun and supports. The tour kick-off will take place @ Turock, in Essen, DE on March 8. Check out the dates below.

DIABOLICAL with SEPTIC FLESH + KRISIUN + XAON + SCIENCE OF DISORDER + DEADSHAPE FIGURE

Azusa New Single And Music Video “Fine Lines”

Members of The Dillinger Escape Plan, Extol and Sea + Air joined their creative forces as Azusa and will sonically shock you with one of most experimental and mesmerizing releases of this year!

Azusa are out with their new single and music video “Fine Lines” ! This is the fourth single off their forthcoming debut album Heavy Yoke, due 16th November!
With gloomy atmosphere in the intro, Azusa quickly brings out a full vortex of emotion with richly colored vocals on a steady paced metal canvas provided by the instruments. „Fine Lines“ is an intimate, ethereal and self-reflecting journey miraculously packed in less than two minutes! The band has commented: “’Fine Lines’ is a quiet storm in the shape of a song; an odd-time metal ballad wearing a pop disguise. Lyrically this song explores self-destructive tendencies and the fine line between dream and reality.”

 

Video directed by Troll Toftenes.

A carnival of contrast, Azusa make captivating music with unconventional nerve.

Uniting the complementary skills of its members, Azusa’s sound is a thrash-fusion tour de force. Can you imagine Kate Bush fronting Slayer; Death collaborating with Annette Peacock? These allegedly incongruent influences dissolve seamlessly in an alluring sonic alchemy.

Uncompromisingly experimental, Azusa’s curated approach showcases each member’s unique strengths as a reaction to previous endeavors, more so than an extension of them.

Reflecting on life’s existential mysteries, Azusa’s lyrics seek to explore cognitive dissonances at the crossroads of upbringing, mysticism, belief and betrayal. Defying expectations by embracing contradiction, Azusa finds strength in vulnerability, harmony in dissonance and melody in discord.

Azusa are:

Eleni Zafiriadou (Sea + Air) – Voice

Liam Wilson (The Dillinger Escape Plan) – Bass

Christer Espevoll (Extol) – Guitars

David Husvik (Extol) – Drums

 

Azusa Release Music Video For Album Title Track “HEAVY YOKE”

Azusa are out with their brand new music video for the album title track Heavy Yoke today! This track is the third single off their upcoming debut “Heavy Yoke”, due November 16! Even though this will be Azusa’s debut album, the band members have already perfected their craft in previous endeavors with Extol, The Dillinger Escape Plan and Sea and Air. “Heavy Yoke” is a skillfully crafted piece of art and probably the freakiest song off the upcoming album! The band has commented on the video: “An abstract visual metaphor about habit loops, rewinding time and loss of innocence. Aesthetically, we were imaging what it would look like if Jonathan Glazer directed an episode of Twin Peaks.”

Directed by Troll Toftenes


A carnival of contrast, Azusa make captivating music with unconventional nerve.

Uniting the complementary skills of its members, Azusa’s sound is a thrash-fusion tour de force.

Can you imagine Kate Bush fronting Slayer; Death collaborating with Annette Peacock?

These allegedly incongruent influences dissolve seamlessly in an alluring sonic alchemy.

Uncompromisingly experimental, Azusa’s curated approach showcases each member’s unique strengths as a reaction to previous endeavors, more so than an extension of them.

Reflecting on life’s existential mysteries, Azusa’s lyrics seek to explore cognitive dissonances at the crossroads of upbringing, mysticism, belief and betrayal. Defying expectations by embracing contradiction, Azusa finds strength in vulnerability, harmony in dissonance and melody in discord.

Einherjer: New Album „Norrøne Spor“ is coming

The legendary pioneers of Viking Metal, Einherjer, have carried out their vision for more than two decades. The band was there when Norwegian extreme metal grew forth and took shape as an enormous cultural export. Only 4 years after their Norwegian Grammy-nominated masterpiece “Av Oss, For Oss” and 2 years after “Dragons Of The North XX”, the band comes back with a smasher!

The band will release their ninth full-length titled “Norrøne Spor” on November 9 !

Be prepared your Viking Souls out there !!

Enjoy the Video „Mine Våpen Mine Ord“

 

 

„Kein Zurück“ Holly Looses Solo-Album Melancholia naht mit großen Schritten

Lang ersehnt und mittlerweile heiß erwartet: Holly Looses Soloalbum „Melancholia“ erscheint am 23. November und wirft bereits große Schatten voraus: Zwölf Songs, zwölf Musikvideos, zwölf Monate lang – seit dem 01.06.2018 erscheinen als Track-by-Track Release die Videos und einzelne Singles. Diesmal im Musikvideo: Silke Meyer alias Frau Schmitt (ehemals Subway to Sally), die zusammen mit Hollys Tochter Lou die Backing Vocals zum Album beigetragen hat. Mit „Kein Zurück“ als 3. Single und 5. Video covert Holly den Wolfsheim-Hit von 2003 – eine Band, die den Sänger schon in seiner Jugend begleitet hat.

Zart und sphärisch beginnt die Hommage an das geliebte Original, sanft führen die hohen, elfenhaften Stimmen der Backvocals ganz im Stil des Synthie-Pop-Duos Wolfsheim ein. Doch Hollys einzigartige Stimme, wie immer in samtigem Bass, gibt dem Stück eine ganz eigene musikalische Färbung. Es geling Holly Loose, selbst Autor und seit langem auch als Sprecher tätig, dem wohlbekannten Text neue Akzente abzugewinnen: Aus dem Popsong mit Tiefgang wird eine nachdenklich-schwermütige Innenschau, ein schmerzhaftes und getragenes Zurück-Denken. Bittersüße Vergangenheit beschwört Holly herauf, die Sehnsucht nach der verlorenen Zeit und die Trauer um verpasste Gelegenheiten – doch eben auch der süße Schmerz des Erinnerns: „Kein Zurück“ ist ein absolutes Highlight des neuen Albums und ein Meisterstück der  Melancholie.

Wer Holly mit „Melancholia“ live erleben will – eine Möglichkeit bietet sich auf den Wacken Winter Nights!

Auf Odins Spuren – Cesair veröffentlichen „Rúnatal“

Ich weiß, dass ich hing
An windigem Baum
neun ganze Nächte,
vom Speer verwundet
und Odin geweiht,
ich selbst mir selbst.

– so lässt die altnordische Edda Odin, den Höchsten der Götter, sprechen: Um den Menschen Weisheit geben zu können, verwundet er sich selbst, opfert ein Auge, um den Trank der Weisheit zu erlangen. In ihrem neuesten Musikvideo Rúnatal – der Runen-Erzählung – hauchen die niederländischen Pagan Folker den uralten Versen neues Leben ein: Sie erzählen von der Sehnsucht des modernen Menschen nach einem mystischen Mehr, einem anderen Wissen jenseits der Vernunft – der Suche nach Weisheit.

Der Weg zur Weisheit verlangt, wie einst Odin sich an sich selbst zu opfern, sein anderes Selbst zu finden und zu akzeptieren. Cesair nimmt in diesem Video mit auf eine Reise, die immer wieder die Perspektive wechselt, die uns zwingt, alle Masken der Verstellung fallen zu lassen, uns selbst ins Auge zu sehen und die unbequeme Reise über den windigen Baum anzutreten. Doch am Ende winkt auch der Preis der Mühen: Die Selbsterkenntnis. „Rúnatal“ verbindet uns mit unseren Ursprüngen, lässt Zeit und Raum dahinschmelzen und erweckt den Mythos in der Gegenwart. Mit ihrem Album Omphalos legten Cesair 2017 ein viel beachtetes Meisterstück der Pagan Folk-Szene vor, das alten Mythen einen Platz im Heute gab. Das komplexe, durchdachte und doch so leichtfüßige Musikvideo zu einem der stärksten Lieder des Albums setzt dieses Konzept nun als Video um – „Rúnatal“ wandelt ganz modern auf Odins Spuren.

 

 

 

The Cruel Intentions To Release Debut Album

With over 1 million streams on Spotify for their first few self-released singles and the international recognition for their insanely intense live shows, The Cruel Intentions present a unique blend and a modern day Guns N’ Roses meets Sex Pistols meets Buckcherry style. The band will release their debut album “No Sign Of Relief” on September 21st via Indie Recordings.

The band creates a young, original and modern expression, albeit with strong roots in the history of rock. Their music conveys a wide range of emotional topics, with a light mix of optimism and pessimism as their basic recipe, although the tragicomical view of the world excels throughout the album. The dichotomy of the dark side of fun, contra the bright views of making mistakes; the loss of falling off in life and not fitting into society, contra the bravery with daring to be yourself, to go your own ways – these are the underlying themes in this album.

A Must Have for Fans of Backyard Babies, Hardcore Superstar dont miss it !

Von Punkmusik Tattoos und Einhörner

Von Punkmusik Tattoos & Einhörner 7.10.2018

Mannheim unendliche Weiten wir schreiben das Jahr 2018 dies sind die Abenteuer der Punker von Drunken Swallows um mit ihrer „Chaosposie“ an einem Sonntagabend die Besucher des MS Connexion Complex zu beflügeln. Morgens angereist hatte man genügend Rückenwind um sich noch Futter Technisch zu stärken kurz in die Unterkunft und dann konnte der Abend losgehen. Beim Eintreffen der Location war ich ziemlich positiv überrascht hatte ich gedacht die Alte Seilerei gebe es nicht mehr. Scheinbar doch nur unter anderem Namen nun so weiß wenigstens was auf mich zukommt. Bei der Abendkasse angekommen und mich angemeldet bekam ich einen schicken Pressepass um den Hals was die zweite Überraschung war. Auf der Gästeliste stehen kannte ich ja bereits aber dieser Bonus mit dem Pass war eine großartige Sache. Erstmal hin zum Band Merchandise sowie Uffkleber & Info Material von der Organisation „Kein Bock auf Nazis“. Da habe ich mich großzügig bedient habe dort Thilo (Der Autor des Online Tour Tage Buch der Band) getroffen  und etwas gequatscht. Zu meiner hellen Freude als überzeugter Aufnäher Freund fiel mir genau ebensolche Bandeigenen ins Auge ich sag euch das tat vielleicht weh. So fand ich meinen Weg bzw. er wurde mir gezeigt in die Heiligen Hallen des Backstages  wo mir ein freudiges Moin! entgegen schallte. Dann dieser bunter Tafelrunde allen die Hände geschüttelt und dazu gesellt. Dann gab’s ach herrje das gibt’s noch? Bluna zu trinken so babbelte man drauf los über die neue Pladde der Herrschaften und wie andere Magazine ihre Meinung in Form des Reviews drüber schreiben das viele es sich sehr leicht machen oder keine Ahnung vom dem Genre Punk haben trotzdem ihren Senf drauf kippen. Ich selber hatte ja auf der Hinfahrt genügend Zeit die Scheibe nochmal zu hören und mir gefällt’s die Texte die Aufmachung der Sound ist zwar etwas zu sauber aber beim dem Produzenten war’s auch nicht anders zu denken. Aber in allem ein schönes Ganzes geworden Chapeau. Lob gab’s für unsere Bewertung bei NMM da ich ja zwei Punker in meinen Team sitzen habe konnte das ja nur gut werden bei der Gelegenheit noch den Captain allen ans Herz gelegt. Vielleicht ergibt da sich da mal was. So ist es immer schön neue Leute kennen zu lernen. Richtig Stil hat auch Sänger Frank mit seiner Gürtelschnalle mitm Band Logo. So nun alle umgezogen und Schwupps gings auf die Bühne die Halle war leider entsprechend überschaubar gerechnet waren  es 24 Leute. Aber hey davon lässt man sich nicht den Spaß verderben los geht’s mit Intro von neuem Album und direkt mit der Chaosposie zu starten. Es folgt eine kunterbunte Mischung aus neuen & alten Songs die Band ist auf der Bühne mal in der Halle gut unterwegs das Publikum hat Spaß nur brauchte es etwas Zeit bis es auftaute aber dann lief der Hase. Auf einmal war Schlagzeuger Pit verschwunden mitten im Set ach kein Problem Band Soundmann Lasse kommt herbei geeilt und nimmt die Schießbude in Beschlag. Im Laufe des Abends werden Songs an besondere Menschen gewidmet einmal „Ich tues für dich“ für die Catering Damen der andere Titel „Freunde“ geht an Sascha das Mädchen für alles seiner einer fackelt auch nicht lange und steht mit am Mikro und singt mit ein schönes Bild. Wovon ich bisher nur gelesen habe wurde ich nun auch ein Teil davon und zwar wurde das Publikum auf die Bühne gebeten das lässt man sich ja nicht zweimal sagen. Wie ein bei einem Punk Kinder Geburtstag ein riesen spaß für alle. Mit Akustik Gitarre „über den Dächern“ schließt dieser musikalische Abend seine Pforten. Zurück im Backstage versammelte sich die Rasselbande erneut um sich mit einer Besucherin zu unterhalten die Janz besonderer Bonus Piercing & Tätowiererin ist. Zur hellen Begeisterung aller Beteiligten die noch hinzu stoßen und sich spontan auszogen um sich ein neues Denkmal zu manifestieren zu lassen. Nur leider hatte „weiß nicht ihren Namen“ nenne sie mal Madame Grün Haar keine Nadel und Utensilien dabei. Fest steht das Madame Grün Haar bei der nächsten Drunken Swallows Tour dabei sein soll.  So präsentierte man stolz was sich im Laufe der letzten Jahren auf der Haut verewigt wurde mal von Profis & mal von Leuten die voll wie Bus waren um dementsprechend sah das jeweilige Werk auch aus. Am 8 Oktober war ein Konzert freier Tag und kollektives Albumtitel stechen angesagt. Und das Airbrush Einhorn „Tattoos“ am Hals so ungefähr denselben Stellenwert haben wie Delfine. Da habe ich stolz verkündet dass ich Einhörner malen kann. Okay meinte Dennis pack eins unter den Konzertbericht.

Mein Fazit: Trotz meiner persönlichen anfänglichen Katastrophen zu Anfang war es ein toller Abend mit guten Gesprächen sympathischen Menschen & juter Punkmucke. Danke fürn den Drumstick & die belatschte Set List wer mag schon saubere.

Und wie versprochen das Einhorn!

 

 

 

Drunken Swallows Chaospoesie Review

Drunken Swallows – Chaospoesie (VÖ 21.09.2018)

Verfasst von Marco Capgras:

Na also, geht doch. Hatte mich die EP `Ich tu´s für dich´ noch nicht ganz überzeugt, klingt das komplette Album doch um einiges stimmiger. Da bleibt einfach mehr Raum um die etwas ruhigeren Songs gut mit den schnelleren zu mischen. Gleich der Opener `Chaospoesie´ startet mit coolem Gitarrenriff und Mitsingrefrain: „Das Herz sehnt sich nach Liebe, der Verstand will Anarchie“. Kommt live bestimmt sehr geil. Das Album kann man ohnehin schön in einem Guss durchhören und spätestens nach dem zweiten Durchlauf fangen auch die Ohrwürmer an, sich ihren Weg zu graben. Zu meinen Favoriten gehören ganz klar die Songs `Feuer mit Feuer´, `Keine Zeit für irgendwann´ und der mit Abstand wichtigste Song des Albums `Wo stehst du? „Deutschland du kannst uns mal, kein Mensch ist illegal“ heißt es da und nach dem dritten Hören hab ich Spätzünder dann auch schon gemerkt, dass da kein geringerer als der Held meiner Jugend, Mikro von den Abstürzenden Brieftauben, mitsingt. Ansonsten merkt man gleich, dass die Jungs hier ihr Handwerk verstehen und jedes einzelne Bandmitglied genau weiß, wie es geht. Für meinen Geschmack dürften die Aufnahmen zwar gerne noch etwas dreckiger klingen, aber im Großen und Ganzen passt das schon. Gute Produktion, gute Songs, gutes Album der Oldenburger Schwalben!

Fazit: Ein sehr abwechslungsreiches Album einer Band, die scheinbar noch viel vorhat.

(C) Cengiz Aglamaz

Ceild veröffentlichen neues Album weltweit in Zusammenarbeit mit CMM/SAOL

CEILD verkörpern französische Extravaganz aufs Feinste, dargestellt durch eine Experimental-Metal-Band, die sich jetzt mit SAOL/CMM für ihr zweites Album “A View” zusammengetan hat. Die Band hat sich dieses Mal dazu entschlossen, ein reines Instrumentalwerk aufzunehmen, um die Intention des Albums durch kompositorische Freiheit in ihrer reinsten Form ausleben zu können. Das bedeutet: Solltest du Growls so gar nicht mögen – diese sind verschwunden und die neue Richtung von CEILD bringt das Experiment ein Mµ näher an Acts wie LONG DISTANCE CALLING heran – nur mit einer Tonne mehr Gewicht und durch Wahnsinn motorisiert.

Das Resultat der diesjährigen intensiven Session im Aufnahmestudio wird am 25. Januar 2019 auf die Welt losgelassen. Um die zeitliche Lücke bis dahin zu schließen, haben CEILD den Titeltrack ihres Albums soeben auf YouTube veröffentlicht. Parallel ging der Track auch auf Bandcamp online, wo man ihn als einer der Ersten und Monate vor dem Release exklusiv streamen und downloaden kann; kostenlos oder gegen eine kleine Spende.

Scharfe Ohren mögen etwas Vertrautes im exzellenten Drumming erkennen – und ja, es ist HYPNO5E’s großartiger Théo Bègue, der auf seine brillante Weise die Felle verdrischt. Mittlerweile freuen sich CEILD, ihren neuen, festen Drummer Antoine Van der Zijden präsentieren zu können, der keinesfalls vor diesem gewaltigen Erbe kuscht. Er und die Band bereiten sich gerade auf handfeste Club-Action vor. Vorbestellungen für das komplette Album werden zum Ende des Jahres möglich sein. Wem es gefällt, wie CEILD eine Story allein mit Musik erzeugen, der bleibt dran für mehr Infos im Laufe dieses großartigen Herbstes.