Ein Dämon in Weiher die Fortsetzung

Darkness Over Europe 2017

Night Demon Sensles Old Mother Hell

Live Music Hall Weiher 12 August 2017

Wie schon bereits angekündigt brachte der Dämon dunkle Wolken über das Land und unerbittlich anhaltenden Regen. Die Hinfahrt dauerte eine Stunde aber die Aussicht auf die Landschaften und ein Mix aus Bud Spencer, Dethklok & AC/DC ließ sich die Fahrt so gut überbrücken. Die Ortschaften durch die man kam wurden von mal zu mal immer kleiner doch da entdeckte man lange Haare und Kutten sie haben ihr Ziel erreicht. Einen Tag zuvor hatte ich mit Caschi telefoniert und da bekam ich den Tipp ich könne auch durch die Kneipe in den Konzert Saal gelangen und das tat ich dann auch. So musste ich nicht die große Treppe am Eingang nehmen sondern eine um die Kneipe zu kommen und nur noch drei und schon war ich beim Saal. Diese tolle Abkürzung werde ich noch zur Location Beschreibung der Live Music Hall packen. Ab da war alles gut zu Fuß bzw. mit Rollstuhl zu erreichen die Halle macht einen sehr gemütlichen Eindruck eine Bar die Bühne kleiner Merchandise Stand mehr brauch es ja auch nicht. Nachdem ich mir meinen obligatorischen Stempel geholt hatte lief Hille mir übern Weg das war ein großes Hallo gewesen wurde auch mal Zeit das man sich mal trifft. Danach mal zur Bar und mir was zum Trinken geholt für einen Freitagabend war es gut besucht die Live Hall aber schön hier trifft sich die Oden Wälder Metalszene. So aber dann war es Zeit sich vor der Bühne zu platzieren das einer der Vorteile wenn aufm dem tiefsten Ländle Konzerte stattfinden geht’s auch pünktlich los.

Den Anfang bestritten „Old Mother Hell“ aus Manne heim. Ja als erste Band den Abend einzuläuten ist nicht immer ein leichtes Los aber die Jungs mittlerweile als Trio unterwegs haben einen geilen Auftritt hingelegt. Meiner Meinung nach einem mehr als vorzüglicher Einheizer. Unbedingt im Auge behalten die Band.

Leider hatte es nicht hingehauen ihre erste Scheibe physikalisch dabei zu haben aber man konnte sich in ne Liste eintragen da kriegt man en Link um schon mal digital reinhören zu können & das hatte ich versäumt. Nun ja da kann ich bestimmt noch nachträglich mir zulegen dann en kurzen Plausch mit Sänger geführt aber da ging es schon wieder vor die Bühne.

Premiere für mich Hille erste Mal getroffen und somit „Sensles“ auch das erste Mal live. Was soll ich sagen? so en geiles Brett was die Jungs da abgefackelt haben nun war auch das Publikum mehr bei der Sache bildeten einen Chorus bei der Nummer „Sensless War“ Gänsehaut pur. Die Jungs hatten Spaß und Schweiß im Gesicht während ihrer gesamten Performance und diese Energie zog sich durch den ganzen Saal. Die (in CDs Reviews erwähnten) musikalischen Parallelen zu Bands  der ersten Stunde kann ich nun noch mehr nachvollziehen. Teilweise dachte ich da zockt Metallica aber das Organ von Sänger Hille mein lieber Herr Gesangsverein da kann ein Herr Dickinson schon ins Schwitzen kommen. Sie haben nun keinen Eddie auf der Bühne aber vielleicht ein Krümel Metal Monster wäre doch eine Überlegung wert. Und sonst? Wäre Hille nicht Sänger geworden hätte auch en Beruf auch Moderator sein könne, eine Falschparker Meldung die gefeiert wird & ein Gitarrengurt der nicht hält was ein erotisches Zwischenspiel mit Bassist Gö einbrachte. Was genau passierte wissen nur die Anwesenden und die Band für alle die nicht dabei waren und diesen Text gerade lesen wünsch ich ein schönes Kopf Kino. Was in Weiher passiert bleibt in Weiher.

Nun wurde es langsam dunkel und die Stunde des Dämon hatte geschlagen meiner einer mit den Kräften etwas durch hatte sich an den seitlichen Teil der Bar positioniert um die Show von dort zu genießen. Vor der Bühne war jetzt kein Durchkommen mehr die gesamte Anhängerschaft war da um „Night Demon“ zu frönen wie auch bei „Old Mother Hell“ handelt es sich bei Night Demon um ein Trio Infernale. Vor paar Jahren hatte ich mir auf deren Homepage ein Heavy Metal Mixtape bestellt so richtig Musikkassette mit 21 Künstlern drauf wie Hirax, Riot V, Midnight uvm. so hatte ich die Band mit dem Titel „Screams in the Night“ kennengelernt. Die Saal Temperaturen hatten mittlerweile den Stand einer Vorhölle was die Leute nicht von abhielt ihren Kopp vom Hals von schütteln. An dieser Heavy Metal Zeremonie musste man einfach dabei sein und ich bin froh ein Teil davon gewesen zu sein. Total sympathisch am Ende der Show hatte sich die Band nicht aus dem Staub gemacht sondern war beim Merchandise Stand hat Autogramme gegeben und mit Fans geplaudert. Mit Schlagzeuger Dusty hatte ich noch en kurzen Plausch ebenso mit Hille aber dann hieß es leider Abschied nehmen. Um halb 3 war ich dann endlich daheim angekommen gut dass wir den Verwandtenbesuch am nächsten Tag verschoben haben Gute Nacht zusammen.

Fazit: Was ein geiles zusammengestelltes Line Up. Hier hat einfach alles gestimmt.

Danke an Caschi  & Viersaiten Agentur für die Einladung & selbstverständlich

Old Mother Hell, Sensles & Night Demon ihr wart großartig.

 

 

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