"Überall Chaos" ab morgen erhältlich

„Überall Chaos“ ab morgen erhältlich

Überall Chaos, thematisch treffen die Bayern von der Band Rainer von Vielen aber sowas von ins Volle. Ab morgen gibt es das Album im Handel, deshalb möchte ich Euch noch mal dieses Stück Zeitgeist ans Herzen legen. 

Trump ist Präsident, die Politik scheitert an einer Flüchtlingskrise, wir schwimmen durch Filterblasen und Aleppo gibt uns den Rest. „Lauter geht es wohl immer, doch mein Limit ist erreicht!“ Die neue Rainer von Vielen Single ‚Divan‘ beschreibt den Wunsch nach einer Rückzugsmöglichkeit angesichts all der Probleme. „Divan lass mich sinken – tief an deine Kissen tauchen.“ Eine Einladung in die popkulturelle Fluchtburg einer aus den Fugen geratenen Welt, in der ein kurzes Innehalten zur Voraussetzung des Weitermachens wird. Conny Lee von FM4 beschreibt die Musik als „eine Mischung aus E.A.V. und Dendemann“ und trifft damit ins Schwarze. ‚Divan‘ ist ein echtes Stück Zeitgeist, das unterhaltsam und tanzbar Grenzen überschreitet, die andere noch nicht einmal wahrgenommen haben.
 
Video „DIVAN“:  https://www.youtube.com/watch?v=2_YKNGRURUQ
 
Der Schlagzeuger hat sich mit Katja Riemann im Bett gefilmt und ist aus seiner Schauspiel-Agentur geflogen. Der Bassist hat sein Elektro-Dingsbums-Studium abgebrochen und sich ein Haus in Pforzheim gekauft. Der Gitarrist ruft rebellisch: „Empört Euch!“ und geht zur Erholung Golf spielen. Und Rainer, der Sänger, der Namensgeber, dessen Texte man irgendwo zwischen Dendemann und Demokrit ansiedeln kann, beantwortet mit einer Engelsgeduld die immer gleiche Frage: „Hey Rainer, wie machst Du das eigentlich mit dem Obertongesang?“
 
Rainer von Vielen tragen seit rund zehn Jahren ihren Bastard-Pop in die Welt: Vom Hamburger Hafenklang zum Oberammergauer Heimatsound, vom Theater Basel zum Wiener Protestsongcontest, von der Tatort-Vertonung zum Fusion Festival.
 
„Ich habe Brücken errichtet, um den Holzweg zu vermeiden, habe Kreuzungen gebaut, woran die Geister sich scheiden.“
 
Die vier Jugendfreunde aus dem Allgäu, alle Jahrgang 1977 und inzwischen unausgeschlafene Familienväter, veröffentlichen jetzt mit „Überall Chaos“ ihr neues Album. Mit Gitarre (Mitsch Oko), Bass (Dan le Tard) und Schlagzeug (Sebastian Schwab) erschafft die Band über elektronische Sounds ein vieldimensionales Klangbild. Indie-Disco, Alternative Rock, Weltmusik, Hip-Hop und Elektro-Pop. Bei alldem steht Rainer mit  Kehlkopf-, Falsett- und Sprechgesang im Zentrum.
 
Seine Texte handeln von Sehnsucht nach innerer Ruhe, vom Kampf, den Alltag zu überwinden, vom Gefühl, alles gesehen zu haben und doch nichts zu wissen.
 
„Und musst du dich entscheiden, dann hast du keine Wahl. Denn du bist immer beides: Kopf und Zahl.“
 
„Überall Chaos“ ist ein Werk mit düsteren Vorahnungen in der Schwere unserer Zeit, ohne die Leichtigkeit des Seins zu vergessen. Die Komplexität unserer Wirklichkeit und der allgegenwärtige mediale Bildersturm machen das sechste Studioalbum der Band zu einem nachdenklichen Rundumschlag in elf Akten. Während andere Bands sich in keine Schublade stecken lassen wollen, sind Rainer von Vielen gerne die Kommode. Eigen und geliebt ist Vieles doch erst, wenn es zwischen den Fächern klemmt und quietscht.

Homepage: https://www.rainervonvielen.de/
Facebook: https://www.facebook.com/vonvielen
 

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