Helloween Secret-Gig bei Gibson Guitars

Trotz eisiger Temperaturen und schlechter Straßenverhältnisse, machten wir uns auf den 6 stündigen Weg nach Berlin. Normalerweise dauert dieser Weg 3 Stunden, aber was tut man nicht alles für eine Einladung durch den Metalhammer. Die Räumlichkeiten von Gibson sind sehr angenehm und auch für Rollstuhlfahrer gut zu erreichen, da es einen Aufzug im Gebäude gibt. Einziges Manko war, das ich wohl der einzig behinderte Fan war. Aber wie gesagt Gibson allein ist schon die Reise wert, da es im Show-Room jede Menge zu sehen gibt. Das angesetzte Konzert für geladene Gäste verzögerte sich etwas durch das schlechte Wetter. Die Band kam nicht wie geplant von dem auch schon zu spät begonnen Media-Markt Konzert weg. Mit Eintreffen des Show-Equipments hob sich jedoch sichtlich die Stimmung. Mit der Hilfe von einigen Fans, die zu Trägern umfunktioniert wurden, konnte das Band-Equipment in den 1. Stock befördert werden. Während des Aufbaues nahm die Band sich viel Zeit um Fotos zu machen, Fragen zu beantworten und Autogramme zu geben. Mit etwa 1 stündiger Verspätung begann der Mini-Gig. Angenehm war, dass der doch kleine Raum mit etwa 80 Leuten nicht so überfüllt war. Es herrschte ehr eine familiäre Stimmung während des ganzen Auftritts und in dem Raum stand man irgendwie immer dicht an der Bühne.

 

Helloween spielte die neu aufgelegten Klassiker aus ihrem aktuellen Album, wie Future World, Where the Rain grows und If I could fly. Die etwas gewöhnungsbedürftigen Akkustikversionen kamen aber auf der Bühne, bei dem sehr guten Sound großartig an. Die Band spielte etwas über 60 Minuten und bekam vom Metalhammer noch eine Torte zum Band Jubiläum überreicht. Ich muss sagen, alles in allem war der Gig ein echter Leckerbissen für Helloween- Fans und dürfte sich für mich gerne wiederholen.

 

  

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