Siren´s Legacy - The Kraken (27.09.2013)
by Bianca Mittermaier
 

 

Heute setze ich mal Segel und gehe raus auf die raue See um Schlachten zu schlagen und Seeungeheuer zu töten. Jetzt denkt ihr bestimmt warum den das?. Die Antwort ist ganz simpel, ich halte die CD von Siren`s Legacy in Händen die mir schon durch den in knallroten geschrieben Bandnamen auffällt und durch die gut geformte Meerjungfrau die das S von Siren`s ersetzt. Bestechen kann diese Werk  aber auch durch ein  geniales Cover,  dieses beeindruckt mich schon durch die Farbgestaltung, kräftiges und zartes lila mit blau und weiß gemischt, sehr schön. Und jetzt das Beste ein Neptun in Frauengestalt, die sich einer riesen Krake stellt. Ja ich sag es ja immer wieder: „Frauen an die Macht“.  „The Kraken“ heißt das erste veröffentliche  Album von Siren`s Legacy das 2013 auf den Markt kam, also sozusagen noch ganz frisch ist. Symphonischer Metal  ist die Stilrichtung der 2008 in Neunkirchen gegründeten Band, deren Sängerin Jennifer Thome` eine Künstlerin mit ihrer Sopranstimme ist. Die Besetzung der Band hat sich über Jahre entwickelt von einst 6 Musikern zu den heutigen 4, die mit fast dichterischen Orchestersound, kräftigen Gitarren-Riff`s und brillant eingesetzten Drums würdige Nachfolger von Blind Guardian und Epica  sein könnten. Wobei Siren`s Legacy einen neuen erfrischenden Still geschaffen hat. Angefangen mit Coversongs entwickelten sie Konsequent eigene Kompositionen mit individueller Handschrift. Die charakteristische und ausdrucksreiche Stimme von Sängerin Jennifer macht daraus Symphonie Metal. Epischer Metal der stark ist, clean und manchmal an Arien erinnert. „The Kraken“ haben sie in den eigenen 4 Wänden eingespielt und nur zum Mastern und Mixen außer Haus zu Lasse Lammert gegeben Veröffentlich würde es dann von Label VinterSon. In lokalen Clubs und auf kleineren Festivals  fanden ihre ersten Auftritte statt . Ihre ersten Support-Erfahrungen sammelten sie mit Infinight und Wanderreigen. Beim „Goldenen Scheinwerfer“, dem „X-Mas Hexentanz“, und dem „Hexentanz-Festival feierten sie dann erste eigene Erfolge.

So nun geht’s zur CD, deren Orchester- Arrangements zwar am Computer entstanden sind , was der Qualität aber keinen Abbruch tut wie ich finde. Durchzogen wird das ganze von eingängigen Riffs der Gitarre, gefolgt von abwechslungsreichen Soli, einem Bass das sehr viel Druck ausübt und Drums die fast peitschend auf einen einwirken. Auf die Reise geht es mit dem Intro, das auch von Pirates of the Caribbean sein könnte. Bei „ Ghostship“ Ist man dann schon Richtig in Wellen und Sturm, beginnend mit zarten Klavierklängen vom PC treffen ungestüm Drums und Gitarre aufeinander. Dazwischen die eindringliche Stimme von Jennifer, die bis zuletzt um das Schiff kämpft bevor es auf den Meeresgrund gezogen wird. Mit „ Damned“ hat man das Gefühl, dass die Drums auf einen einschlagen, in den Kampf gegen die Gitarre und gegen die flehende Gesangsstimme. Geile Riffs geben den Einstieg zu „ Sacrificed“, ein männlicher Part versucht gegen die Frontfrau anzusingen, was natürlich bei dieser herrlich facettenreichen Stimme nicht gelingt, das einzige Paroli können die hämmerten Drums bieten. Jetzt vibrieren die Gitarrenseiten um „ Last Farewell“ anzukündigen begleitet von fast elfengleichen Gesang. Ein Genuss für die Ohren ist „Brotherhood „;Klavierklänge die einem tragen, Gitarrenklänge die dem im keinen Fall nachstehen und eine Sopran-Stimme die einem zum Träumen bringt. Jennifer scheint bei  „Phoenixflight“ auf dem Bug des imaginären Schiffes zu stehen und den Kampf anzusagen, Gitarre und Drum spiegeln Wasser und Gischt. „Sailors“ engelsgleicher Gesang , ich fühle mich als würde ich auf dem Meer liegend in Richtung Horizont treiben, eine leichte Melodie und eine Gitarre die mich am Schluss sanft aber bestimmend weckt,  wow . „The Fallen Knight“ ,ich bin wieder voll da wahnsinniger Gitarreneinstieg,  schreiende Drums und eine bestimmende Jennifer. Auf einen Basar voller Menschen und fröhlichen Treiben befinde ich mich mit dem Lied  „The Magic of the Orient“. „Mistress Wind“ ruhig eingeleitet von der stimmgewaltigen Frontfrau, geht es kurz danach aber mächtig zur Sache ,perfektes Zusammenspiel von Stimme und Instrumenten.Es geht in den Endspurt mit  „On the Dragonwings We Ride“ begeben wir uns auf die Zielgerade um dann letztendlich mit  „The Kraken“ das Seemonsterrr niederzustrecken, die Gitarrenseiten zittern ,die Drums peitschen, ein auf und nieder das letztendlich zum Siege führt. Das die Vier da lebend wieder raus gekommenn sind zeigt das Bandfoto, zwar alle hüfttief im Wasser aber siegesreich. Bei wem ich jetzt Interesse geweckt hab, im Legacy Magazin vom Dezember findet ihr ein Interview mit  Siren`s Legacy und einen Song auf der CD im Heft. Und wer sagt, die möchte ich Live erleben hat 2014 die Chance nämlich am : Samstag den 12.04.14 in Buchloe ( München ), Kolpinghaus, um 19:00Uhr.


Fazit:
Wer ein bisschen auf Gothic steht und sich auch im Metal zuhause fühlt der ist bei der hübschen stimmgewaltigen Lady und ihren 3 starken Männer gut aufgehoben. Man kann einfach nur zuhören oder den Nacken richtig schwingen. Gitarre, Bass und Drums verstehen ihr Handwerk.


Line Up:


Jennifer Thome`                               Gesang
Michael Firmont                               Guitar
Stefan Zimmer                                  Bass
Tobias Hartmann                              Drums

 

 

 

 

 

Soundqualität: 10/10                Variation: 9/10                      Cover: 10/10         Booklet: 9/10
Gesamt: 9,5/10


Homepage: http://www.sirens-legacy.de/

Facebook: https://www.facebook.com/SirensLegacy

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