Aeverium - The Harvest (05.12.2013)
by Bianca Mittermaier
 

Hallo Metalwelt, ein neuer Tag, ein neues Review. Und da es heute zu meiner Stimmung passt, widme ich mich melodischem Metal. Meine Ohren sind voll auf Empfang für „Aeverium“, deren EP „The Harvest“ mit 4 Songs eine Menge bietet. Von stillem anmutigen melodischem Gesang, kräftiger Stimmgewalt, ein Meer aus Hoch und Tief bis hin zu gewaltig und bedächtig. Eine EP die zum Nachdenken anregt. Zuerst komme ich mal zum Cover, es zeigt in weiß gehüllte Schattengestalten, die über ein Feld in die unendliche Weite gehen. Regt sehr die Phantasie an, bei mir in so fern, dass ich versuche raus zufinden was da noch kommt am Ende. Also last euch mal inspirieren. Auch denke ich „The Harvest“ ist nicht nur für Metal-Fans interessant, auch Anhänger von z.B. Evanescence, Rammstein oder auch Korn, kommen auf ihre Kosten. Die Aufzeichnung der besagten EP fand in Reuver/ NL in der Rockstation satt. Und bekannte Profis wie: Sander Gommans ( After Forever, HDK) und Amanda Somerville ( Trillium, Avantasia) waren mit von der Partie. So jetzt heißt es aber Player auf EP rein und schon geht es los. „Do You Remember“ ein Beginn, der mich in eine andere Welt entführt, gewaltige Stimme von Sängerin Aeva, die nur noch durch ihren Bandkollegen Marcel „Chubby“ getopt wird. Drums die einem antreiben und Tastenklänge auf der man wie auf einer Treppe aufsteigen kann. Jetzt zeigt Marcel das seine Stimme  nicht nur hart sein kann, sondern das er im Zusammenspiel  mit Aeva auch einige Oktaven runter kann. Zu hören bei „Rest In Peace“, Gitarre und Bass leisten hier geile Arbeit. „Heaven´s Burning“, bei dem Song kann ich voll mit meiner Fantasie einsteigen. Ich bewege mich in einem langen schwarzen Kleid einen dunklen Weg entlang und Tastenklänge begleiten mich. An meiner Seite Aeva und Marcel. „The Ground Beneath Your Feet“, leider schon der letzte Song, aber ein genialer Abschluss. Die wunderschöne Sopran-Stimme von der Frontfrau geht tief bis in die Seele und die 5 Männer an ihre Seite werden eins mit dem Gesamtwerk.
Fazit:
Hört sie euch an und urteilt selbst. Es werden alle Vorlieben bedient, Emotion, Leidenschaft, kraftvolle Gitarrenriffs, Orchester-Einflüsse und nicht zu letzt auch Elektro-Soud.


Line Up:


Aeva Maurelle                                      Gesang
Marcel „Chubby“ Roemer                    Gesang
Michael Karius                                     Gitarre
Andreas Delvos                                    Keyboards
Lars Dannenberg                                  Bass
Klaus Radtke                                       Drums

 

 



Soundqualität: 9/10                Variation: 8/10                      Cover: 8/10         Booklet: 0/10
Gesamt: 8,3/10

Homepage: http://www.aeverium.com
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